PUMUCKL UND DAS GROSSE MISSVERSTÄNDNIS - 43. KINDERFILMTAGE IM RUHRGEBIET
Am 06.10. um 10:00 Uhr im SCHULPROGRAMM DER 43. KINDERFILMTAGE IM RUHRGEBNIET - Anmeldungen bitte per E-Mail an kinderundjugendkino@lichtburg-ob.de
Pumuckl und das grosse Missverständnis
Deutschland 2025 / 97 Min. - Regie: Marcus H. Rosenmüller - Cast: Maximilian Schafroth (Stimme Pumuckl), Florian Brückner, Gisela Schneeberger u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung - Empfohlen ab 6 Jahren
Der Pumuckl darf mit Meister Eder zu einem Ausflug auf's Land aufbrechen, denn die ehemalige Chefin von Meister Eder hat ihn beauftragt, das alte Maikarussell zu renovieren. Und weil Pumuckl sich riesig darauf freut, mit dem "Karuschnell" um den Maibaum herumzufliegen, willigt er zähneknirschend ein, sich die Zeit im Dorf allein zu vertreiben: auf den Maibaum aufpassen, sich unter den Tieren auf dem Hof behaupten, Kinder und eine jugendliche Maibaumklau-Bande beobachten. Als Pumuckl aber mithört, wie Eder darüber nachdenkt, zu bleiben und die Schreinerei im Dorf zu übernehmen, kommt es zu großen Missverständnissen. Pumuckl fährt auf eigene Faust zurück nach München, wo er sich einen neuen Meister sucht und im Nationaltheater bei einem kauzigen Dirigenten landet. Die Freundschaft zwischen Schreinermeister Eder und Kobold wird auf eine harte Probe gestellt wird: Florian Eder wird mit seiner Jugend im Dorf und dem verführerischen Gedanken konfrontiert, eine größere Schreinerei zu übernehmen, kommt aber zum Schluss, dass er nach München und zum Pumuckl gehört. Auch dieser muss sein Leben überdenken: Was, wenn Eder wirklich im Dorf bleibt? Muss er dann mit, oder kann er sich einfach eine neue Bleibe, eine andere Bezugsperson suchen?
Der Kinofilm steckt voller Liebe für seinen Stoff, die Figuren und Geschichten, in denen sich der Kobold ein Bild von unserer Welt macht und das Kinderpublikum mit auf Entdeckungsreise nimmt. Dabei verweist der Film immer wieder auf die Zeit, als die ersten "Pumuckl"-Folgen (ab 1982) über die Bildschirme liefen, etwa, wenn Meister Eder dem Kobold erklärt, wie ein Auto funktioniert oder bekannte Sätze wiederholt, denn "was sich reimt, ist gut". Die meisten Figuren sprechen Bairisch oder andere Dialekte; insgesamt ist der Film divers besetzt und weist damit auf eine vielfältige Gesellschaft, in der sich alle verstehen – auch wenn sie nicht immer jedes Wort erfassen. Der Film ist episodisch erzählt, was ihn für das jüngste Publikum zugänglich und es möglich macht, ihn im Unterricht auf mehrere Sichtungen aufzuteilen.
Quelle: www.visionkino.de

