Profil - Morgan Fisher 1

Profil: Morgan Fisher 1 / Profile: Morgan Fisher 1

In den Profilen stellen die Kurzfilmtage traditionell herausragende Filmemacherinnen und Filmemacher vor, die sich zum Teil über Jahrzehnte hinweg mit der kurzen Form in allen ihren Facetten beschäftigt haben. Die Programme werden stets persönlich von den Künstlerinnen oder Filmemachern vorgestellt.

In zwei Programmen mit ausgewählten Arbeiten präsentieren die Kurzfilmtage Morgan Fisher, einen der großen nordamerikanischen Experimentalfilmer. Fisher studierte in den 1960er Jahren Kunstgeschichte und Film und begann 1968, Filme zu machen. Sein Thema sind Mittel und Methoden der Bewegtbildproduktion, oft als Expanded Cinema konzipiert. Von sich selbst sagt er: „Meine Filme tendieren dazu, das Filmemachen zu thematisieren.“ Zu seinen bekanntesten filmischen Arbeiten gehört der 35-minütige Standard Gauge von 1984, der 2005 zum Titelgeber der Ausstellung von Fishers Arbeiten im Whitney Museum of American Art wurde. In den 1990er Jahren wandte sich Fisher mehr der Malerei, Zeichnungen und räumlichen Arbeiten zu, kehrte aber 2003 mit () (Parenthesis) zum Filmemachen zurück.

Seit den 1970er Jahren haben die Kurzfilmtage wiederholt Arbeiten des Künstlers gezeigt; 2007 produzierte Fisher für Oberhausen eine Version seines Screening Room. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Museen und Galerien in der ganzen Welt zu sehen, in Deutschland in Frankfurt, Köln und Mönchengladbach, international in New York, London, Wien, Basel und vielen anderen Städten.

Quelle: www.kurzfilmtage.de

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