DOKU-PREVIEW: MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN

DE · 2017 · Filmlänge: 98 Min. · FSK: 16 · Dokumentarfilm · Regie: Jochen Hick

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war Berlin eine Hochburg für homosexuelles, transidentes und intersexuelles Leben. Nicht umsonst war dort Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft und entstand der erste homosexuelle Filme, ANDERS ALS DIE ANDERN. Auch nach dem zweiten Weltkrieg und trotz des weiterhin verschärft geltenden $175 war dies so. In den 1950ern und 60ern entwickelte sich in wieder eine lebendige Szene aus Clubs und Kneipen. 1971 gründete sich mit der Homosexuelle Aktion Westberlin (HAW), die für die Streichung des Strafparagraphen einsetzte. In den 1980ern differenzierte sich die Szene weiter aus und Berlin wurde stark von HIV/AIDS getroffen. In den 1990ern entstand eine neue Partyszene und ab 2001 wurde Berlin vom offen schwulen Bürgermeister Klaus Wowereit regiert. MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN arbeitet die queere (hauptsächlich schwule) Geschichte der Hauptstadt auf, wo es seit 1985 das Schwule Museum und seit 1987 den Teddy Award, den einzigen offiziellen queeren Filmpreis eines A-Filmfestivals gibt.

Quelle: www.homochrom.de

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AB 16 JAHREN / 98 MINUTEN