House of Numbers
USA 2009, 90 Minuten
Regie: Brent W. Leung
FSK: ab 18
engl. OmU, ab 18 Jahren
Warum kann man in einem Land positiv und im nächsten negativ getestet werden?
Bedeutet ein positiver HIV-Antikörpertest wirklich, dass das Virus noch im Körper ist?
Verursacht das HI-Virus tatsächlich die Krankheiten, die als AIDS zusammengefasst werden?
Ursprünglich wollte Filmemacher Brent W. Leung einen 15-Minuten-Beitrag darüber drehen, was der Unterschied zwischen HIV und AIDS ist. Doch als er einmal mit seinen Recherchen begonnen hatte, öffneten sich ihm die Türen der größten HIV/AIDS- Kapazitäten wie Dr. Robert Gallo, der 1984 HIV als Ursache von AIDS identifizierte, und Prof. Luc Montagnier, Nobelpreisträger für die Entdeckung von HIV. In seiner Dokumentation lässt Leung aber auch Kritiker wie Prof. Duesberg zur Sprache kommen, welcher von vielen als der prominenteste AIDS-Leugner geächtet wird. Es ist jedoch nicht Duesberg, sondern Montagnier, der sagt, dass man mehrfach mit HIV in Kontakt kommen kann, ohne sich chronisch zu infizieren.
Nach 30 Jahren milliardenteurer Forschung herrscht selbst unter den angesehenen Forschern noch Uneinigkeit – und das, obwohl der Bevölkerung ein streng monolithisches Bild vermittelt wird: HIV = AIDS = Tod. Beginnt dieses Kartenhaus zu wackeln? HOUSE OF NUMBERS wirft viele Fragen auf, deswegen wird es zu den Filmvorstellungen Gesprächsrunden mit Fachleuten von Gesundheitsämtern, AIDS-Hilfen, Schwerpunktpraxen und in Bochum mit Professor Überla von der Ruhr-Universität geben.




