Hellbent
USA 2004, 80 Minuten
Regie: Paul Etheredge
FSK: ab 18
engl. OmU
In West-Hollywood geht ein teuflischer Mörder um, der in der Nacht zuvor wieder zwei junge Männer auf einem Cruisingparkplatz umgebracht hat. Von ihren Köpfen fehlt jede Spur. Der Polizeiangestellte Eddie will sich aber nicht den Spaß verderben lassen. Trotz der Gefahr geht er mit seinen besten Freunden zum Halloween-Carnival, wo sie feiern und flirten. Vielleicht werden sie anschließend auch noch in den MeatLocker-Club tanzen gehen. Denn noch ahnen sie nicht, dass es der Mörder mit seiner Sichel direkt auf sie abgesehen hat…
HELLBENT sieht so aus, als stamme er direkt aus den 70/80ern, der Zeit der großen Horror- Klassiker. Doch so alt ist dieser erste schwule Slasher mit seiner humorvollen Seite überhaupt nicht. Dennoch funktioniert er ebenso klassisch, denn die Macher kennen das Gruselgenre bestens, immerhin haben sie damals an "Halloween" und "A Nightmare on Elm Street" mitgewirkt. Bei den ausgefallenen Morden und dem spritzenden Blut werden also nicht nur Sissys in den Kinosesseln zittern, wenn die monatliche Filmreihe homochrom diesen Horrorstreifen zeigt.




