Bearcity
USA 2010, 104 Minuten
Regie: Douglas Langway
FSK: ab 16
engl. OmU
Es ist Sommer in der BEARCITY New York und Tyler (Joe Conti) hat sein zweites Coming-out. Ja, er ist schwul. Aber er muss sich - und anderen gegenüber - eingestehen, dass er auf Bären steht, den etwas haarigeren Typus von Mann. Bei seinem besten Freund Simon (Alex Di Dio), einer liebenswerten Vollbluttucke, stößt Tyler damit zumindest auf ziemliches Unverständnis.
Während der New Yorker Bärenwoche entdeckt Tyler die Szene. Doch für einen jungen Mann ohne Pelz ist es gar nicht so leicht, einen Daddy-Bären zum Kuscheln zu finden. Schließlich lernt er das Paar Brent (Steven Guarino) und Fred (Brian Keane) sowie deren Fellfreunde kennen. Zu diesen gehört auch der beziehungsscheue Polarbär Roger (Gerald McCullouch) und ausgerechnet in diesen muss sich Tyler verknallen.
BEARCITY ist nicht nur temporeich, witzig und bietet viel Augenschmaus. Nein, unter der haarigen Schale schlägt ein sensibles Bärenherz: die Unsicherheiten der schwulen Identität, des Körperkults und der Verhandlungssache Beziehung. Der Film verzückte die Besucher auf Festivals in New York, Los Angeles, Oslo, Sao Paulo und Hamburg.
Nicht zuletzt wegen der zum Brüllen komischen Duschszene zu dritt sollte man BEARCITY, die bärige Version von "Sex and the City", mit Freunden im Kino gesehen haben. Bei der ausverkauften NRW-Premiere bei homochrom im November lag das Publikum vor lauter Lachen unter den Kinosesseln. Jetzt zeigt homochrom BEARCITY noch einmal exklusiv in allen teilnehmenden NRW-Kinos.
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