Lippels Traum
Deutschland 2008, 101 Minuten
Regie: Lars Büchel
FSK: ab 6 (empfohlen ab 8 Jahren)
Vom bayrischen Passau ins Morgenland kommt der elfjährige Phillip, genannt Lippel, ganz ohne fliegenden Teppich: Weil sein Vater, der Nobelkoch Otto Mattenheim, auf Geschäftsreise ist, passt die neue Haushälterin Frau Jakob auf Lippel auf. Doch die entpuppt sich als kleinkarierter Kinderschreck. Und so flüchtet sich Lippel nachts in eine orientalische Traumwelt, in der auf seltsame Weise auch sein Vater, Frau Jakob und zwei Klassenkameraden auftauchen. Im Orient erlebt Lippel die tollsten Abenteuer. Seine Träume helfen ihm, gemeinsam mit seinen Klassenkameraden die böse Frau Jakob aus dem Haus zu jagen und seinen neuen Freund, den Straßenhund Muck, zu retten. Eine Geschichte wie aus 1001 Nacht - ein Loblied auf die Kraft der Fantasie. Lippels Taum ist die Verfilmung des gleichnamigen Jugendbuchklassikers von "Sams-Autor" Paul Maar.
Die wilden Hühner und das Leben
Deutschland 2008, 108 Minuten
Regie: Vivian Naefe
FSK: ohne Altersbeschränkung (Empfohlen ab 9 Jahren)
Für die Wilden Hühner gestaltet sich das Erwachsenwerden ganz schön schwierig. Ihr Seelenleben und das der „Pygmäen“ ist gehörig in Aufruhr. Die gemeinsame Klassenreise kommt darum gerade recht. Sprotte allerdings tritt die Reise mit gemischten Gefühlen an, denn ihre Mutter Sybille wird die Lehrer Frau Rose und Herrn Grünbaum als Busfahrerin begleiten. Außerdem wartet auf die „Hühner“ und die „Pygmäen“ am Tag der Abreise eine handfeste Überraschung: Nicht nur ihre Klasse 9a steigt in den Bus, sondern auch die Grundschulklasse von Frau Honig mit der Mädchenbande um Verena, Bob und Lilli. „Die Wilden Küken“ haben die „Hühner“ schon beim Streit um die Sitzplätze auf dem Kieker und werden ihre Hühner-Ehre noch ganz schön herausfordern.
Als die Reisegesellschaft an der idyllisch gelegenen Jugendherberge mitten in der Natur ankommt, stehen allerhand Turbulenzen an: Es geht um Eifersucht, Übellaunigkeit und zuviel Alkohol und Herr Grünbaum vermasselt den ersten Anlauf für seinen Heiratsantrag nach allen Regeln der Kunst und muss stattdessen mit ansehen, wie Frau Rose mit Max, dem jungen Herbergsvater, flirtet. Als seine Schützlinge am nächsten Morgen die erste Exkursion in die freie Natur unternehmen, haben alle Beteiligten anderes im Kopf als die Ökosysteme der Bäche und Wälder zu erkunden.
Als wären Gefühlsverwirrungen und Herzschmerz nicht genug, stellen die „Hühner“ überrascht fest, dass sie als Mädchenbande doch wieder aktiv werden müssen: Die „Küken“ sorgen in der Herberge für ein heilloses Chaos, und das können sich die „Hühner“ kaum gefallen lassen. Ihre Rache-Attacke führt nicht nur zu einem zugegebenermaßen gelungenen Gegenangriff, sondern auch zu einem amtlichen Anpfiff von Frau Rose. Diese verdonnert die Hühner dazu, sich bei ihren kleinen Gegnerinnen Verena, Bob und Lilli zu entschuldigen. Damit steht es erstmal 1:0 für die „Küken“.
Am nächsten Tag platzt Trude wegen Mellis schlechter Laune der Kragen. Und endlich bekennt ihre Freundin, was ihr auf der Seele lieg: Sie hat Angst, von Willi schwanger zu sein! Mellis Freundinnen sind total verblüfft. Aber Melli merkt schnell, dass sie sich auf die Unterstützung und Hilfe ihrer „Hühner“ verlassen kann. In all der Aufregung merken die Mädchen gar nicht, dass Steve ihr Gespräch beobachtet und mit seiner Videokamera aufgezeichnet hat. Die Ereignisse in der Jugendherberge überstürzen sich, doch am Ende zeigt sich, dass echte Freundschaft auch die größten Schwierigkeiten überwinden kann.
Hodder rettet die Welt
Dänemark 2002, 84 Minuten
Regie: Henrik Ruben Genz
FSK: ohne Altersbegrenzung (Empfohlen ab 7 Jahren)
Hodder, Drittklässler, lebt mit seinem Vater, der nachts Plakate klebt, allein. Um sich die Zeit zu vertreiben, flüchtet sich Hodder in seine eigene kleine Fantasiewelt. Eines Nachts erscheint Hodder eine Fee und bittet ihn, die Welt zu retten. Doch wie soll Hodder treue Mitstreiter für seine Mission finden, da er doch keine Freunde hat? Und wo soll er eigentlich mit der Rettung der Welt anfangen? Unterstützung findet Hodder schließlich bei Lola, der Frau ohne Nachnamen, Big Mac Johnson, einem reimenden Boxer und dem Südseehäuptling William Ludo.
Mullewapp - Das große Kinoabenteuer der Freunde
Deutschland, Italien, Frankreich 2008, 77 Minuten
Regie: Tony Loeser, Jesper Møller
FSK: ohne Altersbeschränkung (empfohlen ab 5 Jahren)
Die drei Freunde Johnny Mauser, Franz von Hahn und das Schwein Waldemar aus den Kinderbüchern von Helme Heine haben auf die große Kinoleinwand gefunden. Im Film erfahren die Zuschauer, wie sich die Freunde kennen gelernt haben.
Die Tiere auf dem Bauernhof Mullewapp führen ein ganz normales Landleben, bis sie eines Tages unerwartet Besuch von Johnny Mauser bekommen. Der sympathische Mäuserich behauptet ein berühmter Schauspieler zu sein und bringt den geregelten Alltag in Mullewapp ordentlich durcheinander. Schließlich wollen alle Johnnys witzigen Geschichten lauschen und schon bald hält man ihn für einen echten Helden. Nur Franz von Hahn ist eingeschnappt, weil Johnny sogar seine Lieblingshenne Marilyn um den kleinen Finger wickelt.
Doch plötzlich ist der Spaß vorbei: Das kleine Lämmchen Wolke ist offenbar von Maître Wolf entführt worden, der gerade ein Geburtstagsmenü plant. Ganz Mullewapp ist schockiert. Zusammen mit dem dicken Waldemar und Franz wird Johnny abkommandiert, Wolke vor dem Kochtopf zu retten. Jetzt müssen die drei zusammenhalten. Mit Waldemars Fahrrad machen sie sich auf zum Schloss des Wolfs. Ein großes Abenteuer beginnt.
Nach den Kinderbucherfolgen "Freunde" und "Mullewapp" sowie der TV-Serie "Ein Fall für Freunde" erzählt dieser gut gezeichnete Animationsfilm mit bezauberndem Hintergrund-Design vom Beginn der Freundschaft, Mut und Vertrauen. Gags und Slapstick am laufenden Band, Action, Gefühl und ein Song zum Mitsingen - für Kinder ein Riesenspaß...
(Margret Koehler auf www.br-online.de)
Die geheimnisvolle Minusch
Niederlande 2001, 86 Minuten
Regie: Vincent Bal
FSK: ohne Altersbeschränkung (empfohlen ab 7 Jahren)
Tibbe, Reporter beim Lokalblatt des holländischen Städtchens Killendoom, steckt mitten in einer Schaffenskrise. Dem schüchternen Nachwuchsjournalisten will es einfach nicht gelingen, einen sensationellen Artikel zu schreiben. Da lernt Tibbe das Mädchen Minusch kennen. Sie behauptet, in Wirklichkeit eine Katze zu sein und will dem erfolglosen Schreiberling mit Hilfe ihrer Katzenfreunde die spannendsten Neuigkeiten der Stadt liefern. Minusch zieht bei Tibbe ein und der steigt zum Starreporter des Blattes auf. Als die Katzen jedoch eines Tages die Untaten des mächtigen Industriellen Ellemeet aufdecken, droht Minusch Tibbe zu verlassen, wenn er den Fabrikanten nicht entlarvt...
Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch
Deutschland, Österreich, Spanien, Italien 2008, 89 Minuten
Regie: Stefan Ruzowitzky
FSK: ohne Altersbeschränkung (empfohlen ab 6 Jahren)
Der alten Hexe Surulunda wird es allmählich zu bunt! Hat sich doch der fiese Zauberer Hieronymus schon wieder in ihr idyllisches Hexenhäuschen geschlichen, um an ihr wohl behütetes Hexenbuch heranzukommen. Ein Glück, dass ihr kleiner, etwas übergewichtiger Flugdrache Hektor rechtzeitig zur Stelle ist. Surulunda muss handeln, die Zeit ist reif für eine Nachfolgerin. Hektor macht sich also auf die Suche nach einer würdigen Hüterin des Hexenbuches und landet mit selbigem und viel Getöse im Haus von Lilli. Als diese das Zauberbuch entdeckt, geht das Durcheinander auch schon los…
Lilli zaubert allerlei Blödsinn. Erst „hext“ sie Affen in ihr Zimmer, verwandelt diese dann allesamt in Zicklein und setzt auch noch ihr Klassenzimmer unter Wasser. Hektor hat
deshalb alle Hände voll zu tun, Lilli zu erklären, dass sie mit derlei bösen Zaubereien nie und nimmer Surulundas Nachfolgerin werden kann. Und während Lilli in ihrer „Probezeit“ schleunigst versucht, eine gute Hexe zu werden, ist der weltbeherrschungswillige Zauberer Hieronymus mit seinem nicht weniger durchtriebenen Mops Serafim schon wieder im Anmarsch, um das Hexenbuch doch noch an sich zu reißen und sich so die Welt ein für alle Mal untertan zu machen...
HEXE LILLI basiert auf den populären Kinderbüchern des Erfolgsautoren KNISTER, dessen Werke weltweit bereits mehr als zehn Millionen Mal über den Ladentisch gingen. Nach der erfolgreichen Zeichentrick-Serie bekommt Hexe Lilli nun ihren Auftritt auf der großen Leinwand!
Vorstadtkrokodile
Deutschland 2008, 98 Minuten
Regie: Christian Ditter
FSK: ab 6 Jahren (empfohlen ab 8 Jahren)
Der zehnjährige Hannes wächst bei seiner allein erziehenden Mutter auf. Sein großer Traum ist es, von der Kinderclique der "Vorstadtkrokodile" aufgenommen zu werden. Bei der dafür notwendigen Mutprobe gerät Hannes in Lebensgefahr. Erst in letzter Minute wird er von Kai gerettet, der auch unbedingt zur Bande gehören möchte. Kai sitzt im Rollstuhl und wird von den "Vorstadtkrokodilen" viel gehänselt. Für sie ist er nur der "Spasti", der noch nicht mal wegrennen kann, wenn’s brenzlig wird. Als Kai einen nächtlichen Einbruch beobachtet, wird er plötzlich interessant für die Clique. Doch er will nur reden, wenn er mitkommen darf. Mit seiner Hilfe und mit viel Ideenreichtum und Mut machen sich die "Vorstadtkrokodile" daran, den Fall zu lösen und es mit der jugendlichen Einbrecherbande aufzunehmen.
Umsetzung
Der klassische Kinderstoff wurde in zeitgemäß überaus gelungener Form adaptiert. Dabei entstand nicht nur eine modernisierte Literaturverfilmung, sondern es wurde mit einem durchgängig ausgezeichneten Schauspielerensemble "ein neues Original, in die Jetztzeit adaptiert" (Produzent Christian Becker). Die Namen wurden teilweise abgeändert, neue Figuren eingefügt und der in den letzten dreißig Jahren veränderten deutschen Gesellschaft vielfältig Rechnung getragen. So gibt es Kinder mit Migrationshintergrund, allein erziehende Eltern und ein deutlich emanzipierteres Frauen- und Mädchenbild. Auch filmisch werden im Vergleich zur Erstverfilmung von 1977 (Regie: Wolfgang Becker) andere Mittel eingesetzt. Dazu gehören häufig verwendete Zooms, Kamerafahrten und -schwenks, die stärker ans Actionkino als an die Tradition des Sozialdramas angelehnt sind. Durch ein hervorragendes Drehbuch, das Themen wie die Behinderung Kais prägnant und tabulos in den Vordergrund rückt, wirkt der Film dennoch nicht vordergründig unterhaltend.
Bolt - Ein Hund für alle Fälle
USA 2008, 96 Minuten
Regie: Chris Williams, Byron Howard
FSK ohne Altersbeschränkung (empfohlen ab 7 Jahren)
Das Leben für Publikumsliebling und Serienhund BOLT könnte nicht besser sein: Als Star einer beliebten Action-Fernsehserie liegt ihm ganz Hollywood zu den Pfoten. Leider hat Bolt keine Ahnung, dass seine Tage voller aufregender Abenteuer, lauernder Gefahren und raffinierter Intrigen, die er mit seinen unglaublichen Superkräften bravourös meistert, nur Show sind. Bis er eines Tages versehentlich vom Filmset in Hollywood nach New York gebracht wird und ihn dort die Realität schon bald einholt....
Das Sams
Deutschland 2001, 100 Minuten
Regie: Ben Verbong
FSK: ohne Altersbeschränkung (empfohlen ab 7 Jahren)
"Zwei freche, flinke Äuglein, ein riesiger Mund, so groß, dass man fast Maul sagen musste, und anstelle der Nase ein beweglicher kurzer Rüssel. Sein breites Gesicht war übersät mit großen blauen Punkten. Aus den feuerroten Haaren, die wie Stacheln eines Igels nach oben standen, schauten zwei abstehende Ohren." So beschreibt Paul Maar sein Geschöpf, das eines Tages auf dem Wochenmarkt einer Kleinstadt auftaucht. Und da der schüchterne Schirmkonstrukteur Bruno Taschenbier der einzige ist, der errät, dass es sich dabei um ein Sams handelt (weil heute doch Samstag ist), wird er zu seinem neuen Papa - widerwillig zunächst, denn das Sams bringt allerlei Aufregung in sein geordnetes Leben. Als Taschenbier entdeckt, dass er mit Hilfe der blauen Punkte im Gesicht des Sams alle seine Wünsche erfüllen kann, verändert sich sein Leben: Er besänftigt seine übellaunige Vermieterin Frau Rotkohl, kann dem fiesen Nachbarn Herrn Lürcher eins auswischen und auch sonst sein Leben frei nach Lust und Laune gestalten. Vor allem hat er jetzt aber bessere Chancen bei seiner hübschen, neuen Kollegin Frau März, in die sich Taschenbier Hals über Kopf verliebt hat. Doch dann wird das Sams krank ...
"Einfallsreich inszenierte, witzig geschriebene, hervorragend fotografierte und bis in die Nebenrollen hinein ausgezeichnet gespielte Verfilmung eines Kinderbuch-Klassikers, die ihre pädagogische Botschaft vom Sinn und Unsinn von Wünschen unaufdringlich formuliert und Erwachsenen wie Kindern einen nachdenklich-unterhaltsamen Verhaltensspiegel vorhält."
(film-dienst 21/01)
Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los
USA 2009, 94 Minuten
Regie: Carlos Saldanha, Michael Thurmeier
FSK: ohne Altersbeschränkung (empfohlen ab 7 Jahren)
Als sich Nachwuchs bei den Mammuts Manny und Ellie ankündigt, fühlt sich Faultier Sid ausgegrenzt und sucht neuen Familienanschluss. Bei der Brut einer T-Rex-Dame entdeckt er unangebrachte Versorgerinstinkte, wird in eine unterirdische Hähle verschleppt, die von gewaltigen Dinosauriern bevölkert wird. Als seine Freunde dorthin aufbrechen, um ihn zu befreien, entdecken sie in einem kleinen Kerl einen großen Anführer. Das tollkühne Wiesel Buck, das sein Leben dem Kampf gegen den fürchterlichsten aller Fleischfresser gewidmet hat.













