MADE IN GERMANY

Das Qualitätssiegel MADE IN GERMANY tragen mittlerweile viele Filme in der europäischen und internationalen Filmlandschaft. Gerade die unterschiedlichen Filmförderungen der einzelnen Bundesländer machen es möglich, dass viele ungewöhnliche Filme auf unseren Kinoleinwänden zu sehen sind. Entdecken Sie was vor allem durch deutsche Filmfördermittel entstehen konnte - oft sind dies kritischere Filme oder Filme, die einen besonderen Blick haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei einer Reise in Filme dieser Filmreihe!


Folgende Filme haben wir für diese besondere Filmreihe aktuell und in den nächsten Wochen für Sie disponiert:

TRAUMFABRIK

DE · 2018
Laufzeit: 128 Min.
FSK: 6 Jahre
Regie:  Martin Schreier
Darsteller/-innen: Emilia Schüle, Dennis Mojen, Ken Duken u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 04.07.2019

Im Sommer des Jahres 1961 ist das DEFA-Filmstudio in Potsdam-Babelsberg ein magischer Ort, voller Kreativer, die in Aufbruchsstimmung sind. Emil Hellwerk wurde vor Kurzem frisch aus der Nationalen Volksarmee (NVA) entlassen und steht nun vor den ehrwürdigen Toren des Filmproduktionsstudios und hat dank seines Bruders Alex, der dort als Stuckateur arbeitet, eine Anstellung als Komparse bekommen. Emil kann mit der glamourösen Filmwelt zwar nicht viel anfangen, doch Alternativen gibt es für ihn auch nicht. Doch eines Tages lernt er am Filmset die französische Tänzerin Milou kennen, von der er sofort fasziniert ist. Das Glück der beiden scheint perfekt, doch dann werden die Grenzen geschlossen und die beiden auseinandergerissen. Emil fasst einen tollkühnen Plan, um zu seiner Milou zurückzukommen...

Quelle: www.filmstarts.de

VORSCHAU JULI 2019

CLEO

D · 2019
Laufzeit: 101 Min.
FSK: 6 · Komödie, Romantikfilm
Regie : Erik Schmitt
Darsteller/*innen: Marleen Lohse, Jeremy Mockridge, Heiko Pinkowski u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 25.07.2019

Allein das man bei einem deutschen Film an besonders visuell beeindruckende Regisseure wie Jean-Pierre Jeunet oder Michel Gondry denken muss, deutet an, dass Erik Schmitts Langfilmdebüt „Cleo“ etwas besonders ist. Verspielt und voller Originalität erzählt er eine Liebesgeschichte in Berlin, die die Gegenwart der Metropole mit ihrer mystischen Vergangenheit vermischt.

Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU AUGUST 2019

ES GILT DAS GESPROCHENE WORT

Deutschland, Frankreich · 2019
Filmlänge: 122 Min.
FSK: 12 Jahre
Regie: Ilker Çatak
Darsteller/*innen: Anne Ratte-Polle, Arman Uslu, Godehard Giese u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 01.08.2019

Die toughe Pilotin Marion macht Urlaub in der Türkei und lernt dort den äußerst charmanten Baran kennen. Baran weiß genau, wie seine Wirkung auf Frauen ist und auch Marion kann ihm nicht widerstehen. So dauert es nicht lange, bis sich zwischen den beiden ein Flirt entwickelt – und das, obwohl Marion mit Raphael liiert ist. Baran möchte sein Leben umkrempeln und aus den ärmlichen Verhältnissen, in denen er in der Türkei lebt, fliehen. Er lässt nichts unversucht, um Marion zu überreden, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Sie fasst sich schließlich ein Herz und ermöglicht Baran mit einer Scheinehe ein neues Leben in Europa. Als die beiden sich als frisch vermähltes Ehepaar nach und nach einleben, lässt Marion Baran immer mehr in ihr Leben und damit auch in ihr Herz. Beide geben sich sichtlich Mühe mit der Beziehung und dem neuen Leben, doch herbe Rückschlage und ein Schicksalsschlag stellen alles auf die Probe...

Quelle: www.filmstarts.de.de

UND WER NIMMT DEN HUND?

Deutschland · 2019
Filmlänge: 93 Min.
FSK: 0
Regie: Chris Foggin Rainer Kaufmann
Darsteller/*innen: Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Lucie Heinze u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 08.08.2019

Das Komödien-Subgenre des Streitfilms erhält prominenten Zuwachs. Für „Und wer nimmt den Hund?“ schickt Regisseur Rainer Kaufmann das von Martina Gedeck und Ulrich Tukur gespielte Ehepaar Lehnert in Paartherapie. Und obwohl die beiden darin ihre bevorstehende Scheidung verhandeln, ist die ganz schön komisch.

Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU SEPTEMBER 2019

GUT GEGEN NORDWIND

D · 2019
Laufzeit: noch unbekannt
FSK: noch unbekannt
Regie: Vanessa Jopp
Darsteller/*innen: Nora Tschirner, Alexander Fehling, Ulrich Thomsen, Claudia Eisinger u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 12.09.2019

Ein falsch gesetzter Buchstabe und schon landet die E-Mail von Emma Rothner unbeabsichtigt bei Leo Leike, einem Linguisten, statt beim vorgesehenen Empfänger. Leo antwortet. Ein Austausch nimmt seinen Lauf, der lustig und immer persönlicher wird. Weil sich die beiden nicht kennen, sie also keinen Gesichtsverlust befürchten müssen, vertrauen sie aneinander intime Dinge an. Emma und Leo schließen eine digitale Freundschaft und wollen es dabei belassen. Aber irgendwann sind da Schmetterlinge in den Bäuchen und jedes „Pling“ im Mail-Postfach scheucht sie auf. Vielleicht sollten sie sich doch treffen? Andererseits ist Emma mit Bernhard verheiratet und Leo hängt immer noch an seiner Ex-Freundin Marlene … 

Quelle: www.filmstarts.de

SYSTEMSPRENGER

D · 2019
Länge: 125 Minuten
FSK: 12 J.
Regie & Buch: Nora Fingscheidt
Darsteller/*innen: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Lisa Hagmeister, Gabriela Maria Schmeide, Melanie Straub u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 19.09.2019

Einen eindrucksvollen, intensiven Debütfilm zeigte Nora Fingscheidt im Wettbewerb der Berlinale und wurde dafür mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet. „Systemsprenger“ erzählt von der neunjährigen Benni, die durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen ist, mit Folgen für alle Beteiligten, die die junge Helena Zengel in einer erstaunlichen Performance spürbar werden lässt.
Wie dieses Kind im wahrsten Sinne des Wortes das System sprengt schildert Nora Fingscheidt in ihrem Debütfilm auf absolut konsequente Weise. Was vor allem bedeutet, dass sie am Ende keine Lösung aus dem Hut zaubert. Was aber auch bedeutet, dass „Systemsprenger“ nach einer gewissen Zeit repetitiv wird, sich die Muster wiederholen, nach einem Moment der Ruhe unweigerlich ein neuer Ausbruch folgt. Hier merkt man überdeutlich, dass man es mit einem Debütfilm zu tun hat, dass Fingscheidt nicht recht weiß, wo und wie sie das Ende setzen kann.
 Doch über die längste Zeit seiner fast zwei Stunden Dauer überzeugt „Systemsprenger“ als wuchtiges, intensives, sehenswertes Psychogramm, das beide Seiten schildert: Die von Benni, die an sich nichts Böses im Sinne hat, sondern nur nach Nähe und Zuverlässigkeit verlangt. Und auf der anderen Seite die Erwachsenen, ihre überforderte Mutter, die ihr eigenes Leben kaum im Griff hat, die Pflegemütter und Sozialarbeiter, die Bennis Intelligenz erkennen, aber nicht mehr wissen, was sie noch tun können.

Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU OKTOBER 2019

DEUTSCHSTUNDE

DE · 2019
Laufzeit: 125 Min.
FSK: 12 J.
Regie:  Christian Schwochow
Darsteller/-innen: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Tom Gronau u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 03.10.2019

Siggi Jepsen sitzt im Deutschland der Nachkriegszeit in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche ein. Er soll einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben, hat jedoch keine Idee. Erst als er am nächsten Tag in eine Zelle gesperrt wird, brechen die Erinnerungen an seine Jugend während des Zweiten Weltkriegs aus ihm heraus: Sein Vater Jens Ole Jepsen, ein Polizist, erhielt damals den Auftrag, dem befreundeten expressionistischen Maler Ludwig Nansen ein Berufsverbot zu überbringen. Bei Nansens Überwachung sollte ihm damals Siggi helfen, dieser rebelliert jedoch schließlich gegen seinen Vater, schlägt sich auf die Seite des widerspenstigen Nansen und versteckt einige der verbotenen Bilder, was schlussendlich zu seinem Aufenthalt in der Anstalt führt.
Neuverfilmung von Siegfried Lenz' Roman „Deutschstunde“ unter der Regie von Christian Schwochow.

Quelle: www.filmstarts.de

VORSCHAU NOVEMBER 2019

LARA

D · 2019
Laufzeit: noch unbekannt
FSK: noch unbekannt
Regie: Jan-Ole Gerster
Darsteller/*innen: Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung, Volkmar Kleinert, Rainer Bock, Gudrun Ritter u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 07.11.2019

Keine leichte Hypothek, nach einem Coup wie „Oh Boy“ den nächsten Film zu wagen. Sieben Jahre ließ Jan-Ole Gerster sich Zeit, bevor er mit diesem Mutter-Sohn-Drama seinen Zweitling präsentiert. „Boy“-Bube Tom Schilling ist wieder mit dabei, abermals schwer sensibel. Als nervöser Pianist Viktor steht er vor der Premiere seines großen Konzertes. Die besorgte Mama (Glanzrolle für Caroline Harfouch!) kauft vorsorglich die Karten auf. Die Fassade ihrer Fürsorglichkeit bekommt jedoch Risse. Ist sie so eiskalt, wie einstige Kollegen behaupten? So unbarmherzig ehrgeizig, wie der Ex-Ehemann klagt? Je mehr das Puzzle dieser Lara Jenkins sich zusammensetzt, desto geheimnisvoller gerät dieses Psychogramm. Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama, das ein Klassiker-Thema mit erstaunlicher Leichtigkeit samt gelungener Wendungen präsentiert. „Oh Mother!“ wäre durchaus ein hübscher Titel - das hätte die Hypothek indes noch größer gemacht.

Quelle: www.programmkino.de