MADE IN GERMANY

Das Qualitätssiegel MADE IN GERMANY tragen mittlerweile viele Filme in der europäischen und internationalen Filmlandschaft. Gerade die unterschiedlichen Filmförderungen der einzelnen Bundesländer machen es möglich, dass viele ungewöhnliche Filme auf unseren Kinoleinwänden zu sehen sind. Entdecken Sie was vor allem durch deutsche Filmfördermittel entstehen konnte - oft sind dies kritischere Filme oder Filme, die einen besonderen Blick haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei einer Reise in Filme dieser Filmreihe!


Folgende Filme haben wir für diese besondere Filmreihe aktuell und in den nächsten Wochen für Sie disponiert:

AKTUELL

DER FALL COLLINI

DE · 2019
Regie: Marco Kreuzpainter
Laufzeit: 123 Min.
FSK: 12 J.
Darsteller/*innen:  Elyas M'Barek, Alexandra Maria Lara, Heiner Lauterbach u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Star: 18.04.2019

Der 85 Jahre alte, angesehene Industrielle Hans Meyer wird ermordet – scheinbar ohne jedes Motiv. Kurz darauf stellt sich der pensionierte Gastarbeiter Fabrizio Collini (Franco Nero) als Täter der Polizei. Der junge und unerfahrene Rechtsanwalt Caspar Leinen (Elyas M’Barek) wird als sein Pflichtverteidiger bestellt. Er überlegt erst, abzulehnen, denn er kannte den Toten. Dessen Enkelin Johanna (Alexandra Maria Lara) war seine Jugendliebe. Doch obwohl alles gegen Leinen als Verteidiger spricht und er es mit dem legendären Strafverteidiger Professor Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) aufnehmen muss, nimmt er den Fall an. Als es zu einer mehrtägigen Unterbrechung kommt, macht Leinen aber plötzlich durch Zufall eine Entdeckung und stößt damit auf einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte...

Quelle: www.filmstarts.de

VORSCHAU JULI 2019

TRAUMFABRIK

DE · 2018
Laufzeit: 125 Min.
FSK: 6 Jahre
Regie:  Martin Schreier
Darsteller/-innen: Emilia Schüle, Dennis Mojen, Ken Duken u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 04.07.2019

Im Sommer des Jahres 1961 ist das DEFA-Filmstudio in Potsdam-Babelsberg ein magischer Ort, voller Kreativer, die in Aufbruchsstimmung sind. Emil Hellwerk wurde vor Kurzem frisch aus der Nationalen Volksarmee (NVA) entlassen und steht nun vor den ehrwürdigen Toren des Filmproduktionsstudios und hat dank seines Bruders Alex, der dort als Stuckateur arbeitet, eine Anstellung als Komparse bekommen. Emil kann mit der glamourösen Filmwelt zwar nicht viel anfangen, doch Alternativen gibt es für ihn auch nicht. Doch eines Tages lernt er am Filmset die französische Tänzerin Milou kennen, von der er sofort fasziniert ist. Das Glück der beiden scheint perfekt, doch dann werden die Grenzen geschlossen und die beiden auseinandergerissen. Emil fasst einen tollkühnen Plan, um zu seiner Milou zurückzukommen...

Quelle: www.filmstarts.de

VORSCHAU SEPTEMBER 2019

GUT GEGEN NORDWIND

D · 2019
Laufzeit: noch unbekannt
FSK: noch unbekannt
Regie: Vanessa Jopp
Darsteller/*innen: Nora Tschirner, Alexander Fehling, Ulrich Thomsen, Claudia Eisinger u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 12.09.2019

Ein falsch gesetzter Buchstabe und schon landet die E-Mail von Emma Rothner unbeabsichtigt bei Leo Leike, einem Linguisten, statt beim vorgesehenen Empfänger. Leo antwortet. Ein Austausch nimmt seinen Lauf, der lustig und immer persönlicher wird. Weil sich die beiden nicht kennen, sie also keinen Gesichtsverlust befürchten müssen, vertrauen sie aneinander intime Dinge an. Emma und Leo schließen eine digitale Freundschaft und wollen es dabei belassen. Aber irgendwann sind da Schmetterlinge in den Bäuchen und jedes „Pling“ im Mail-Postfach scheucht sie auf. Vielleicht sollten sie sich doch treffen? Andererseits ist Emma mit Bernhard verheiratet und Leo hängt immer noch an seiner Ex-Freundin Marlene … 

Quelle: www.filmstarts.de

SYSTEMSPRENGER

D · 2019
Länge: 119 Minuten
FSK: noch unbekannt
Regie & Buch: Nora Fingscheidt
Darsteller/*innen: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Lisa Hagmeister, Gabriela Maria Schmeide, Melanie Straub u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 19.09.2019

Einen eindrucksvollen, intensiven Debütfilm zeigte Nora Fingscheidt im Wettbewerb der Berlinale und wurde dafür mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet. „Systemsprenger“ erzählt von der neunjährigen Benni, die durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen ist, mit Folgen für alle Beteiligten, die die junge Helena Zengel in einer erstaunlichen Performance spürbar werden lässt.
Wie dieses Kind im wahrsten Sinne des Wortes das System sprengt schildert Nora Fingscheidt in ihrem Debütfilm auf absolut konsequente Weise. Was vor allem bedeutet, dass sie am Ende keine Lösung aus dem Hut zaubert. Was aber auch bedeutet, dass „Systemsprenger“ nach einer gewissen Zeit repetitiv wird, sich die Muster wiederholen, nach einem Moment der Ruhe unweigerlich ein neuer Ausbruch folgt. Hier merkt man überdeutlich, dass man es mit einem Debütfilm zu tun hat, dass Fingscheidt nicht recht weiß, wo und wie sie das Ende setzen kann.
 Doch über die längste Zeit seiner fast zwei Stunden Dauer überzeugt „Systemsprenger“ als wuchtiges, intensives, sehenswertes Psychogramm, das beide Seiten schildert: Die von Benni, die an sich nichts Böses im Sinne hat, sondern nur nach Nähe und Zuverlässigkeit verlangt. Und auf der anderen Seite die Erwachsenen, ihre überforderte Mutter, die ihr eigenes Leben kaum im Griff hat, die Pflegemütter und Sozialarbeiter, die Bennis Intelligenz erkennen, aber nicht mehr wissen, was sie noch tun können.

Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU OKTOBER 2019

DEUTSCHSTUNDE

DE · 2019
Laufzeit: noch unbekannt
FSK: noch unbekannt
Regie:  Christian Schwochow
Darsteller/-innen: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Tom Gronau u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 03.10.2019

Siggi Jepsen sitzt im Deutschland der Nachkriegszeit in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche ein. Er soll einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben, hat jedoch keine Idee. Erst als er am nächsten Tag in eine Zelle gesperrt wird, brechen die Erinnerungen an seine Jugend während des Zweiten Weltkriegs aus ihm heraus: Sein Vater Jens Ole Jepsen, ein Polizist, erhielt damals den Auftrag, dem befreundeten expressionistischen Maler Ludwig Nansen ein Berufsverbot zu überbringen. Bei Nansens Überwachung sollte ihm damals Siggi helfen, dieser rebelliert jedoch schließlich gegen seinen Vater, schlägt sich auf die Seite des widerspenstigen Nansen und versteckt einige der verbotenen Bilder, was schlussendlich zu seinem Aufenthalt in der Anstalt führt.
Neuverfilmung von Siegfried Lenz' Roman „Deutschstunde“ unter der Regie von Christian Schwochow.

Quelle: www.filmstarts.de