MADE IN GERMANY

Das Qualitätssiegel MADE IN GERMANY tragen mittlerweile viele Filme in der europäischen und internationalen Filmlandschaft. Gerade die unterschiedlichen Filmförderungen der einzelnen Bundesländer machen es möglich, dass viele ungewöhnliche Filme auf unseren Kinoleinwänden zu sehen sind. Entdecken Sie was vor allem durch deutsche Filmfördermittel entstehen konnte - oft sind dies kritischere Filme oder Filme, die einen besonderen Blick haben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei einer Reise in Filme dieser Filmreihe!


Folgende Filme haben wir für diese besondere Filmreihe aktuell und in den nächsten Wochen für Sie disponiert:

AKTUELL IM PROGRAMM

GUT GEGEN NORDWIND

D · 2019
Laufzeit: 122 Min.
FSK: 12
Regie: Vanessa Jopp
Darsteller/*innen: Nora Tschirner, Alexander Fehling, Ulrich Thomsen, Claudia Eisinger u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 12.09.2019

Ein falsch gesetzter Buchstabe und schon landet die E-Mail von Emma Rothner unbeabsichtigt bei Leo Leike, einem Linguisten, statt beim vorgesehenen Empfänger. Leo antwortet. Ein Austausch nimmt seinen Lauf, der lustig und immer persönlicher wird. Weil sich die beiden nicht kennen, sie also keinen Gesichtsverlust befürchten müssen, vertrauen sie aneinander intime Dinge an. Emma und Leo schließen eine digitale Freundschaft und wollen es dabei belassen. Aber irgendwann sind da Schmetterlinge in den Bäuchen und jedes „Pling“ im Mail-Postfach scheucht sie auf. Vielleicht sollten sie sich doch treffen? Andererseits ist Emma mit Bernhard verheiratet und Leo hängt immer noch an seiner Ex-Freundin Marlene … 

Quelle: www.filmstarts.de

VORSCHAU SEPTEMBER

SYSTEMSPRENGER

D · 2019
Länge: 125 Minuten
FSK: 12 J.
Regie & Buch: Nora Fingscheidt
Darsteller/*innen: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Lisa Hagmeister, Gabriela Maria Schmeide, Melanie Straub u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 26.09.2019

Einen eindrucksvollen, intensiven Debütfilm zeigte Nora Fingscheidt im Wettbewerb der Berlinale und wurde dafür mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet. „Systemsprenger“ erzählt von der neunjährigen Benni, die durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen ist, mit Folgen für alle Beteiligten, die die junge Helena Zengel in einer erstaunlichen Performance spürbar werden lässt.
Wie dieses Kind im wahrsten Sinne des Wortes das System sprengt schildert Nora Fingscheidt in ihrem Debütfilm auf absolut konsequente Weise. Was vor allem bedeutet, dass sie am Ende keine Lösung aus dem Hut zaubert. Was aber auch bedeutet, dass „Systemsprenger“ nach einer gewissen Zeit repetitiv wird, sich die Muster wiederholen, nach einem Moment der Ruhe unweigerlich ein neuer Ausbruch folgt. Hier merkt man überdeutlich, dass man es mit einem Debütfilm zu tun hat, dass Fingscheidt nicht recht weiß, wo und wie sie das Ende setzen kann.
 Doch über die längste Zeit seiner fast zwei Stunden Dauer überzeugt „Systemsprenger“ als wuchtiges, intensives, sehenswertes Psychogramm, das beide Seiten schildert: Die von Benni, die an sich nichts Böses im Sinne hat, sondern nur nach Nähe und Zuverlässigkeit verlangt. Und auf der anderen Seite die Erwachsenen, ihre überforderte Mutter, die ihr eigenes Leben kaum im Griff hat, die Pflegemütter und Sozialarbeiter, die Bennis Intelligenz erkennen, aber nicht mehr wissen, was sie noch tun können.

Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU OKTOBER 2019

DEUTSCHSTUNDE

DE · 2019
Laufzeit: 125 Min.
FSK: 12 J.
Regie:  Christian Schwochow
Darsteller/-innen: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Tom Gronau u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 03.10.2019

Siggi Jepsen sitzt im Deutschland der Nachkriegszeit in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche ein. Er soll einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben, hat jedoch keine Idee. Erst als er am nächsten Tag in eine Zelle gesperrt wird, brechen die Erinnerungen an seine Jugend während des Zweiten Weltkriegs aus ihm heraus: Sein Vater Jens Ole Jepsen, ein Polizist, erhielt damals den Auftrag, dem befreundeten expressionistischen Maler Ludwig Nansen ein Berufsverbot zu überbringen. Bei Nansens Überwachung sollte ihm damals Siggi helfen, dieser rebelliert jedoch schließlich gegen seinen Vater, schlägt sich auf die Seite des widerspenstigen Nansen und versteckt einige der verbotenen Bilder, was schlussendlich zu seinem Aufenthalt in der Anstalt führt.
Neuverfilmung von Siegfried Lenz' Roman „Deutschstunde“ unter der Regie von Christian Schwochow.

Quelle: www.filmstarts.de

VORSCHAU NOVEMBER 2019

LARA

D · 2019
Laufzeit: noch unbekannt
FSK: noch unbekannt
Regie: Jan-Ole Gerster
Darsteller/*innen: Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung, Volkmar Kleinert, Rainer Bock, Gudrun Ritter u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 07.11.2019

Keine leichte Hypothek, nach einem Coup wie „Oh Boy“ den nächsten Film zu wagen. Sieben Jahre ließ Jan-Ole Gerster sich Zeit, bevor er mit diesem Mutter-Sohn-Drama seinen Zweitling präsentiert. „Boy“-Bube Tom Schilling ist wieder mit dabei, abermals schwer sensibel. Als nervöser Pianist Viktor steht er vor der Premiere seines großen Konzertes. Die besorgte Mama (Glanzrolle für Caroline Harfouch!) kauft vorsorglich die Karten auf. Die Fassade ihrer Fürsorglichkeit bekommt jedoch Risse. Ist sie so eiskalt, wie einstige Kollegen behaupten? So unbarmherzig ehrgeizig, wie der Ex-Ehemann klagt? Je mehr das Puzzle dieser Lara Jenkins sich zusammensetzt, desto geheimnisvoller gerät dieses Psychogramm. Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama, das ein Klassiker-Thema mit erstaunlicher Leichtigkeit samt gelungener Wendungen präsentiert. „Oh Mother!“ wäre durchaus ein hübscher Titel - das hätte die Hypothek indes noch größer gemacht.

Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU DEZEMBER 2019

ALS HITLER DAS ROS KARNINCHEN STAHL

D · 2019
Laufzeit: noch unbekannt
FSK: noch unbekannt
Regie: Caroline Link
Darsteller/*innen: Oliver Masucci, Marinus Hohmann, Carla Juri u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 26.12.2019

Adaption des gleichnamigen Romans von Judith Kerr über eine jüdische Familie, die vor den Nazis aus Berlin flieht. Im Mittelpunkt des Films steht die neunjährige Anna (Riva Krymalowski), die im Jahr 1933 nach Hitlers Machtergreifung gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder nach Zürich flüchtet. Doch auch in der neutralen Schweiz wird das Leben für die Familie irgendwann schwierig und so geht es weiter nach Paris und schließlich nach London.
Bei der Verfilmung führt Caroline Link („Der Junge muss an die frische Luft“) Regie.

Quelle: www.filmstarts.de