homochrom steht für ausgewähltes schwules Kino in der Metropolregion Rhein-Ruhr und umfasst eine monatliche Filmreihe in 6 Städten, unter anderem in Ihrem LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen.

Seit 2009 zeigen wir zusammen mit homochrom regelmäßig nicht-heterosexuelle Filmvorstellungen.

FILM IM JUNI

AM 18.06. um 20:30 Uhr
Mein wunderbares west-berlin

DE · 2017 · Filmlänge: 97 Min. · FSK: 16 · Dokumentarfilm · Regie: Jochen Hick

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war Berlin eine Hochburg für homosexuelles, transidentes und intersexuelles Leben. Nicht umsonst war dort Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft und entstand der erste homosexuelle Filme, ANDERS ALS DIE ANDERN. Auch nach dem zweiten Weltkrieg und trotz des weiterhin verschärft geltenden $175 war dies so. In den 1950ern und 60ern entwickelte sich in wieder eine lebendige Szene aus Clubs und Kneipen. 1971 gründete sich mit der Homosexuelle Aktion Westberlin (HAW), die für die Streichung des Strafparagraphen einsetzte. In den 1980ern differenzierte sich die Szene weiter aus und Berlin wurde stark von HIV/AIDS getroffen. In den 1990ern entstand eine neue Partyszene und ab 2001 wurde Berlin vom offen schwulen Bürgermeister Klaus Wowereit regiert. MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN arbeitet die queere (hauptsächlich schwule) Geschichte der Hauptstadt auf, wo es seit 1985 das Schwule Museum und seit 1987 den Teddy Award, den einzigen offiziellen queeren Filmpreis eines A-Filmfestivals gibt.

Quelle: www.homochrom.de

Film im Juli

am 16.07. um 20:30 Uhr
DREAM BOAT O.m.u. (NRW-PREMIERE)

DE · 2017 · Filmlänge: 92 Min. · FSK: noch unbekannt · Dokumentarfilm · Regie: Tristan Ferland Milewski

Wieder sticht ein Kreuzfahrtschiff in See, doch diesmal mit 3.000 homosexuelle Männern an Bord. Frauen sind keine anwesend bei der 7 Tage dauernden Circuit-Party. Jeder Abend wird mit einem anderen Motto gestaltet: Länder-Repräsentation, Drag, Sport-Fetisch, Unterwäsche. Dies ist die bislang einzige schwule Cruise. Mit dabei sind fünf sehr unterschiedliche Passagiere: Der Wiener Martin schmeißt sich ins Getümmel und genießt sein zwangloses Leben; der Palästinenser Ramzi musste seine Heimat wegen seiner Homosexualität verlassen und sich ein neues Leben in Europa aufbauen; der Franzose Philippe sitzt im Rollstuhl, doch sein Langzeitpartner und die schwule Szene sind ihm eine Ersatzfamilie; der Inder Dipankar, der in Dubai arbeitet und nicht unbedingt die vorherrschende Figur hat, ist vor einer arrangierten Ehe geflohen und sucht seinen Traummann; bei dem Polen Marek sollten die Männer wegen seines muskulösen Körpers eigentlich zu Füßen liegen, aber er fühlt sich einsam.

Quelle: www.homochrom.de