Dokus

In der Filmreihe DOKUS können jeden Monat neue Dokumentationen entdeckt werden, die nicht nur Tier- und Reisedokumentationen sind , sondern intensive und ausgezeichnete Dokumentationen sind die in viele Lebensbereiche unserer Welt einführen.

Aktuell

AUGENBLICKE: GESICHTER EINER REISE

Frankreich 2017
Regie & Drehbuch: JR, Agnès Varda
Mitwirkende: JR, Agnès Varda, Jean-Paul Beaujon, Amaury Bossy, Yves Boulen, Jeannine Carpentier, Marie Douvet, Jean-Luc Godard
FSK: 0
Laufzeit: 94 Min.
LICHTBURG-FILMPALAST-Start: 14.06.2018

Die in Belgien geborene Filmemacherin Agnès Varda wird oft als „grand-mère“ der französischen Nouvelle Vague bezeichnet. Wenn dem so ist, müsste die heute fast 90-Jährige wohl die Urgroßmutter des 1983 geborenen Fotografen und Streetart-Künstlers JR sein. Für das dokumentarische Road Movie „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ bereisten Varda und JR das ländliche Frankreich, wo sie überlebensgroße Porträts vor Ort lebender Menschen an Gebäude anbringen. Es geht um Land und Leute, Fotografie und Kunst und nicht zuletzt um die persönliche Dynamik zwischen den Reisepartnern. Die poetische Reisedoku lief außer Konkurrenz beim Filmfestival in Cannes und erhielt eine Oscar-Nominierung als Bester Dokumentarfilm.
Quelle: www.programmkino.de

PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEIN WORTES

US · 2018
Regie: Wim Wenders
LICHTBURG-FILMPALAST-START: 14.06.2018

Der 2013 im argentinischen Buenos Aires geborene Jorge Mario Bergoglio wurde 2013 zum Nachfolger des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. im Vatikan. Er wählte für sich selbst den Namen Papst Franziskus und schlug als Kirchenoberhaupt eine neue Richtung ein.
Regisseur Wim Wenders entschloss sich, seine Dokumentation Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes nicht als biografischen Film, sondern als Beobachter einer Reise aufzuziehen. Er begleitete den Papst auf seinen Ausflügen um den Globus und stellt dabei die Botschaften und Werte des obersten Katholiken in den Vordergrund. Dazu gehört Papst Franziskus' Besorgnis zur Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich, seine Anteilnahme an Umwelt-Angelegenheiten, die geäußerten politischen Meinungen und seine Aussprache für soziale Gerechtigkeit, die er in der Doku auch direkt in die Kamera sagt. (ES)
Quelle: www.moviepilot.de

VORSCHAU JULI

AUF DER SUCHE NACH INGMAR BERGMANN

DE 2018
Regie: Margarethe von Trotta
Filmlänge: 99 Min.
FSK: 12 J.
LICHTBURG-FILMPALAST-KINOSTART: 19.07.2018

Am 14. Juli 2018 wäre der legendäre, schwedische Regisseur Ingmar Bergman 100 Jahre alt geworden. Mit unter anderem „Wilde Erdbeeren“, „Szenen einer Ehe“ und „Das siebente Siegel“ ging er in die Filmgeschichte ein. Das Jubiläum nimmt die Regisseurin Margarethe von Trotta („Die bleierne Zeit“) zum Anlass, um sich dem Leben und Schaffen Bergmans dokumentarisch zu nähern und mit zeitgenössischen Filmemachern über dessen Werke zu diskutieren. Auch um die Wechselwirkung zwischen den beiden Regisseuren geht es im Dokumentarfilm „Auf der Suche nach Ingmar Bergmann“: Von Trotta beschloss, selbst Regisseurin zu werden, nachdem sie Bergmans „Das siebente Siegel“ gesehen hatte. Und Bergman bekannte einst, dass ihn von Trottas „Die bleierne Zeit“, der 1981 den Goldenen Löwen in Venedig gewann, wie kaum ein anderer Film geprägt habe.

www.filmstarts.de