Doku des Monats

In der Filmreihe "DOKU DES MONATS" können jeden Monat neue Dokumentationen entdeckt werden, die nicht nur Tier- und Reisedokumentationen sind , sondern intensive und ausgezeichnete Dokumentationen sind die in viele Lebensbereiche unserer Welt einführen.

VORSCHAU MÄRZ

NOMA

Dokumentarfilm
Großbritannien 2015
Regie, Buch, Kamera: Pierre Deschamps
99 Minuten

René Redzepi heißt der Mann, der die skandinavische Küche neu erfunden hat, und das Noma ist seine Schöpfung – eines der anerkannt besten Restaurants der Welt. Pierre Deschamps erzählt mit sehr viel Respekt die Geschichte des Mannes und seines Berufes, der für ihn Berufung ist. Für Feinschmecker ist die Dokumentation eine interessante Ergänzung des cineastischen Speiseplans. Allerdings ist zu vermuten, dass der philosophisch angehauchte Protagonist und seine Schöpfungen, von fermentierten Stachelbeeren über glasierten Zanderkopf bis zum Dip mit lebendigen Ameisen, hierzulande vor allem ein ausgewähltes Publikum wirklich ansprechen wird.
Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU APRIL

LIFE, ANIMATED

FR/US 2016
Regie: Roger Ross Williams
Dokumentation, Animationsfilm, Drama
Länge: 89 Minuten
FSK: 0

Life, Animated erzählt die Geschichte von Owen Suskind, der ein ganz normaler Junge war, bis er im Alter von 3 Jahren plötzlich eine Form von Autismus entwickelte. Er zog sich in sich selbst zurück, sprach nicht mehr und seine Eltern verloren jede Hoffnung, noch einmal eine richtige Beziehung zu ihrem Sohn aufbauen zu können.

Dann aber entdeckte Owen animierte Filme für sich. Insbesondere durch die Zeichentrick-Geschichten von Disney fand er plötzlich eine Möglichkeit, die Welt um sich herum zu verstehen und selbst Liebe, Verlust und Verbundenheit auszudrücken. Als er älter wurde, entwickelte er eine eigene Kreativität und konnte schließlich zu einem eigenständigeren Mitglied der Gesellschaft werden. Owen musste allerdings auch lernen, dass das eigene Leben häufig komplexer ist, als Disney es je illustrieren könnte.
Quelle: www.moviepilot.de

GESCHICHTE EINER LIEBE - FREYA

DE 2016
Regie: Antje Starost, Hans-Helmut Grotjahn
Filmlänge: 87 Min.
FSK: noch unbekannt
Dokumentarfilm

Die Geschichte einer Liebe erzählen Antje Starost und Hans-Helmut Grotjahn, indem sie sich dem Briefwechsel von Freya Deichmann, der späteren Freya Gräfin von Moltke, und Helmuth James Graf von Moltke widmen. Die 18-jährige Freya begegnet Helmuth erstmals 1929 und verliebt sich sofort in ihren späteren Ehemann. 1940 gründen sie eine Gruppe, die über ein demokratisches Leben nach dem Nationalsozialismus nachdachte, aus der schließlich der Kreisauer Kreis entstand. Als Helmuth inhaftiert wurde, ermöglichte der Gefängnis-Pfarrer es den beiden, durch eingeschmuggelte Briefe bis zu Helmuths Hinrichtung in Kontakt zu bleiben.
Schon vor Geschichte einer Liebe - Freya hatten Antje Starost und Hans-Helmut Grotjahn gemeinsam Filme gedreht: 7 oder warum ich auf der Welt bin, Die Mitte der Welt und Wurlitzer oder die Erfindung der Gegenwart. Für ihre Dokumentation führten sie Interviews mit der mittlerweile 90-jährigen Freya von Moltke und ließen die deutschen Schauspieler Ulrich Matthes und Nina Hoss die Briefe des Liebespaares einlesen. (ES)
Quelle: www.moviepilot.de