Die wahren Indies

Die Filmreihe "DIE WAHREN INDIES" setzt die kleinen Perlen der amerikanischen  Independentproduktionen jenseits der festgetretenen Pfade des massentauglichen  Studiosystems in den Mittelpunkt. Die Indie-Filme sind seit jeher für Innovationen bekannt, sprengen regelmäßig Genre-Grenzen und wissen intelligent zu unterhalten. Wir im Lichtburg Filmpalast sind mit mindestens einem Independendmovie jeden Monat dabei!

Folgende Filme haben wir für diese besondere Filmreihe aktuell und in den nächsten Wochen für Sie disponiert:

VORSCHAU MAI

ISLE OF DOGS - ATARIS REISE

USA 2018
Regie: Wes Andersen
LICHTBURG-FILMPALAST-START: 10.05.2018

Mit einem Animationsfilm wurde die Berlinale noch nie eröffnet, diese Ehre hatte nun Wes Andersons „Isle of Dogs - Ataris Reise“, der stilistisch und qualitativ nahtlos an das Werk des amerikanischen Regisseurs anschließt und inhaltlich genau in unsere Zeit - und zum Selbstverständnis der Berlinale als politisches Festival - passt: Es geht um Flüchtlinge, Diskriminierung und Machtmissbrauch.

Quelle: www.programmkino.de

ELEANOR & COLETTE

US · 2017
Regie: Bille August
Darsteller:  Helena Bonham Carter, Hilary Swank, Jeffrey Tambor u.a.
Filmlänge: 115 Min.
FSK: 12
LICHTBURG-FILMPALAST-Start: 10.05.2018

Eleanore Riese wird Ende der 1980er in eine Psychiatrie in San Francisco eingewiesen. Trotz ihrer Nervenkrankheit kann sie beurteilen, dass die Art und Weise, wie die Patienten hier behandelt und zur Einnahme von Medikamenten gezwungen werden, nicht rechtmäßig ist. Also engagiert sie die Anwältin Colette Hughes (Hilary Swank), um vor Gericht für das Recht der körperlichen Selbstbestimmung einzutreten. Es wird ein Kampf für Gerechtigkeit, der die zwei Frauen viele Nerven kostet, um ein paar Schritte in die richtige Richtung zu gehen.
Nach einer wahren Begebenheit schildert Bille August (Das Geisterhaus) in Eleanor & Colette (OT: 55 Steps) die Geschichte von Eleanore Riese, die als Patientin 1989 in die psychiatrische Abteilung des St. Mary's Hospital in San Francisco kam und sich dort gegen einige Behandlungsmethoden zur Wehr setzte. Gemeinsam mit ihrer Anwältin Colette Hughes zog sie bis vor den Obersten Gerichtshof von Kalifornien und kämpfte gegen Zwangsmedikamentierung und für die Selbstbestimmung über ihren Körper. Damit half sie zahlreichen Patienten in psychiatrischen Einrichtungen, die vor ihrem erfolgreichen Prozess sogar noch weniger Rechte als die Insassen von Gefängnissen gehabt hatten. Eleanor und Colette wurden im Zuge dessen trotz Eleanors komplizierter Persönlichkeit und anfänglichen Schwierigkeiten miteinander zu guten Freundinnen.
Quelle: www.moviepilot.de