Deutsches Leinwandlächeln Das Leben ist zu lang
Filmstart:26.08.2010
FSK: 12
Länge: 86 min
Genre:Komödie
Produktionsland: Deutschland
Regie: Dani Levy
Darsteller: Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres u.a.
Kamera: Carl-Friedrich Koschnick
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Beschreibung: Das Leben des jüdischen Regisseurs Alfi Seliger geht langsam aber sicher aus dem Leim - und er weiß es. Probleme gibt es mit den Eltern (exzentrisch), der Tochter (pubertierend), den Frauen (alle schwierig) und der eigenen Kreativität (blockiert). Was zu viel ist, ist schließlich zu viel: Alfi ergibt sich der Krise und unternimmt einen Selbstmordversuch. Er überlebt. Aber er ist sich nicht ganz sicher, ob das Leben, das er jetzt vorfindet, wirklich noch das alte ist.
Was als leichte Komödie beginnt, wandelt sich in eine Melange aus peinvoller Paranoia und buntem Panoptikum über einen Menschen zwischen irrationalen Idealen und rationalem Versuch zum Pragmatismus. Markus Hering entpuppt sich als komödiantisches und tragisches Talent, schart um sich herum das "Who's Who" des deutschen Films von Meret Becker und Veronica Ferres bis hin zu Heino Ferch und Justus von Dohnányi, die mit Lust und Verve auch die kleinste perfide Rolle perfekt spielen. Und wenn Levy mit seinem Alter Ego Seliger über den Sinn des Lebens bzw. Filmemachens diskutiert, gibt er den Blick frei auf ein Fegefeuer der Eitelkeiten, das für manchen Kreativen zur Hölle wird und exponiert ein Stückchen seiner Psyche. Was Sie schon immer über Dani Levy wissen wollten, aber bisher nicht zu wagen fragten: In "Das Leben ist zu lang" finden Sie einige Antworten. Oder auch nicht.
Was als leichte Komödie beginnt, wandelt sich in eine Melange aus peinvoller Paranoia und buntem Panoptikum über einen Menschen zwischen irrationalen Idealen und rationalem Versuch zum Pragmatismus. Markus Hering entpuppt sich als komödiantisches und tragisches Talent, schart um sich herum das "Who's Who" des deutschen Films von Meret Becker und Veronica Ferres bis hin zu Heino Ferch und Justus von Dohnányi, die mit Lust und Verve auch die kleinste perfide Rolle perfekt spielen. Und wenn Levy mit seinem Alter Ego Seliger über den Sinn des Lebens bzw. Filmemachens diskutiert, gibt er den Blick frei auf ein Fegefeuer der Eitelkeiten, das für manchen Kreativen zur Hölle wird und exponiert ein Stückchen seiner Psyche. Was Sie schon immer über Dani Levy wissen wollten, aber bisher nicht zu wagen fragten: In "Das Leben ist zu lang" finden Sie einige Antworten. Oder auch nicht.




