33. KINDERFILMTAGE IM RUHRGEBIET
vom 25.09. bis 01.10.2016
im LICHTBURG FILMPALAST Oberhausen

Schulanmeldungen: LICHTBURG FILMPALAST/Sabrina Cannarozzo
                                Schulprogramm Oberhausen 2016: Schulprogramm.pdf
                                Tel. 0208-824290 oder sabrina.cannarozzo(at)lichtburg-ob.de
                                oder per Fax 0208 -824229 mit dem KINDERFILMTAGE-Anmeldeformular

                          

ERÖFFNUNG: KÖNIG LAURIN

Sonntag 25.09.: Einlass um 10:00 Uhr / Filmbeginn um 11:00 Uhr

Deutschland 2016 / 99 Min.
Regie: Matthias Lang
Darsteller/innen: Florian Burgkart, Volker Zack, Rufus Beck. Dietmar Huhn, Patrick Mölleken u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 4 Jahren

Theo ist ein bisschen zu klein geraten, aber als Sohn König Dietrichs versucht er alles, um so groß und strak zu werden wie sein Vater. Der hatte einst die Zwerge aus seinem Königreich verbannt, die für fruchtbaren Boden und prachtvolle Rosengärten gesorgt hatten. Theo wird sich auf die Suche nach dem Zwergenkönig Laurin begeben und dabei ganz neue Fähigkeiten an sich entdecken. Eine tolle Neuinterpretation der Sage "König Laurin und der Rosengarten".

DIE WINZLINGE

Montag 26.09. um 11:00 Uhr

Frankreich, Belgien 2016 / 89 Min.
Regie: Thomas Szabo, Hélène Giraud
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 5 Jahren


Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, welche Abenteuer die Insekten um euch herum tagtäglich erleben? Eine liegen gebliebene Zuckerdose in freier Wildbahn zum Beispiel kann für großen Krach zwischen den roten und schwarzen Ameisen sorgen. Und wenn sich dann auch noch ein Marienkäfer einmischt, raucht buchstäblich der Ameisenbau.
So eine Dose randvoll gefüllt mit süßem Zucker ist schon ein richtiger Schatz – zumindest für kleine Insekten. Das denken sich auch der Marienkäfer und die schwarze Ameise in dem französischen Animationsfilm „Die Winzlinge“. Zusammen möchten die ungleichen Freunde ihre wertvolle Fracht nach Hause transportieren. Doch in der Wildnis lauern unzählige Gefahren: reißende Flüsse, Schnellstraßen mit rasanten Autos – und die Armee der roten Ameisen. Da muss man schon richtig clever sein und gut zusammenhalten, um den süßen Schatz nicht zu verlieren …

Etwas ganz Besonderes haben sich die französischen Filmemacher hier ausgedacht: In einem echten Nationalpark haben sie tolle Naturaufnahmen gemacht und mit einigen technischen Tricks Animationen von lustigen Insekten eingebaut. Marienkäfer, Ameisen und Spinnen erleben ein großes Abenteuer in der Natur. Da stecken ganz schön viel Arbeit und Fantasie hinter. Weil die Waldbewohner in der Geschichte nicht sprechen können, setzt der Film auf Orchestermusik. Das muss man mögen. Apropos mögen: Bei den Winzlingen geht es ziemlich ruhig zu. Wer auf Action steht, könnte sich etwas langweilen. Vor allem, weil die sprachlosen Insekten nur wenige Möglichkeiten haben, sich auszudrücken. Geräusche, Gesichtsausdrücke und Bewegungen sind nicht so ausgefeilt wie bei den nicht sprechenden Figuren des Films  Shaun das Schaf. Dagegen wirken die Waldbewohner hier fast ein bisschen steif und manchmal weiß man nicht so recht, was sie eigentlich vorhaben. Trotzdem: Besondere Filmideen, die nicht gleich jedem gefallen, sind fürs Kino wichtig! Sonst gucken wir am Ende doch alle nur noch dasselbe, stimmt’s?
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

DIE BAUMHAUSKÖNIGE

Montag 26.09. um 15:00 Uhr

Niederlande 2014 / 87 Min.
Regie: Margien Rogaar
Darsteller/innen: Kees Nieuwerf, Julian Ras, Bart Reuten u.a.
FSK: ab 6 Jahre
Altersempfehlung ab 8 Jahren

Bas und Ziggy sind beste Freunde und die Könige des Baucamps: Schon in den letzten zwei Jahren haben sie dort die höchste Hütte gebaut! Das wollen sie wieder schaffen, schließlich ist es ihr letzter Sommer auf dem Camp. Nach den Ferien gehen sie auf andere Schulen und werden sich seltener sehen, denn nur Ziggy kommt aufs Gymnasium.
Dass die Sache mit der Schule Bas irgendwie beschäftigt, erzählt Regisseurin Margien Rogaar ganz ohne viele Worte. Das Schauspiel, die Kameraführung und die Montage sind so perfekt aufeinander abgestimmt, das wir als Zuschauer sehr genau merken, was Bas oder Ziggy gerade denken oder fühlen, selbst wenn sie nichts dazu sagen! Schnell spüren wir auch, dass da noch mehr gemischte Gefühle in Bas brodeln... Und nach und nach drängt sich das, was so sehr an Bas nagt und so lange unausgesprochen bleibt, immer mehr zwischen ihn und seinen Freund, bis Bas sich im Baucamp sogar einer anderen Gruppe anschließt. Doch der schlaue Ziggy kommt schnell auf eine Idee, wie er es Bas heimzahlen kann. Immer weiter schaukelt sich so der Streit zwischen den beiden auf. „Das gibt Krieg“, befürchtet Ziggys kleiner Bruder Flin. Und er behält Recht.

Schon mit den ersten Bildern stimmt uns die fantastische Filmmusik auf den Inhalt und die Spannung des Films ein: Das Klacken erinnert an die Geräusche beim Bauen, an das geschäftige Treiben und Hämmern. Genauso erinnert es auch an das wilde Ticken einer Uhr, als wolle uns der Komponist von Anfang auf einen „Countdown“ einstimmen, die Zeit bis zum großen Zusammenstoß runterzählen. Bis zuletzt bleibt es spannend, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Und weil es zwar oft gemein ist, wie Bas sich verhält, wir als Zuschauer aber gleichzeitig verstehen können, mit welchen Gefühlen er gerade kämpft, hoffen wir auch bis zur letzten Sekunde darauf, dass Bas und Ziggy doch wieder Freunde werden!
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

RICO, OSKAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN

Dienstag 27.09. um 11:00 Uhr

Deutschland 2015 / 94 Min.
Regie: Neele Leana Vollmar
Darsteller/innen: Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 9 Jahren

Jetzt ist also tot, der alte Fitzke. Weil sein Herz eines morgens aufgehört hat zu schlagen. Rico ist traurig. Denn so mürrisch der komische Kauz oft war, so liebenswert war er doch auch. Und weil Fitzke Rico auch irgendwie leiden konnte, hat er diesem sogar seine wertvolle Steinzucht vererbt.Oskar hält die ganze Steinzucht-Sache natürlich für großen Quatsch. Aber eines Nachts werden Rico und Oskar Zeuge, wie in die Wohnung von Fitzke eingebrochen wird. Und dann ist der „Kalbstein“ weg, der Fitzke so wichtig war und auf den Rico nun aufpassen sollte. Für Rico ist klar, dass er den Stein zurückbekommen muss. Tatsächlich findet Oskar schnell eine Spur, die in einen kleinen Ort an die Ostsee führt. Weil Ricos Mama mit ihrem Freund Simon Westbühl ohnehin gerade in Knutschurlaub auf Sri Lanka und Oskars Papa Lars vor allem mit sich selbst beschäftigt ist, brechen die beiden Jungen kurzerhand – und ohne Fahrkarte – allein mit dem Zug zur Ostsee auf.Nach „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ und „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ ist die Suche nach dem „Diebstahlstein“ nun der dritte und letzte Teil der Filmreihe nach den Büchern von Andreas Steinhöfel. Und was für ein schönes Wiedersehen mit Rico und Oskar der Film geworden ist! Nach dem eher enttäuschenden zweiten Teil geht es hier endlich wieder vielmehr um die Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Jungen, die, auch wenn sie sich mal streiten, doch immer fest zusammen halten. Ganz gleich ob nun hoch- oder tiefbegabt: gemeinsam sind sie stark...
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

HEIDI

Dienstag 27.09. um 15:00 Uhr

Schweiz, Deutschland 2015 / 111 Min.
Regie: Alain Gsponer
Darsteller/innen: Anuk Steffen, Bruno Ganz, Isabelle Ottmann u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 7 Jahren

Heidi hat es nicht leicht: Zuerst wird das Waisenkind von ihrer Tante Dete auf die Alm zu ihrem Großvater geschleppt, der ihr prompt die Tür vor der Nase zuschlägt. Der Almöhi ist ein Einzelgänger und lebt lieber allein. Und gerade, als sie sein Herz erobert hat, wird sie von ihrer Tante in eine fremde Stadt gezerrt.Hier soll Heidi der kränklichen Klara Gesellschaft leisten, die im Rollstuhl sitzt. Auch wenn Heidi das blasse Mädchen gern mag, fällt es ihr schwer, sich an das neue Leben anzupassen: Essen mit Besteck?! Schuhe tragen?! Und dann auch noch Lesen lernen?! Alles Dinge, die man in den Bergen nicht braucht. So jedenfalls sieht es Heidi und sehnt sich nach Hause zurück. Bald packt Heidi das Heimweh so schlimm, dass selbst ihre Freundschaft zu Klara sie nicht mehr länger in diesem goldenen Käfig halten kann...Bestimmt hast du schon mal von Heidi gehört. So beliebt ist die über 100 Jahre alte Buchvorlage der Schweizer Schriftstellerin Johanna Spyri, dass es schon mehrmals als Serie oder als Spielfilm umgesetzt wurde. Vielleicht kennst du beispielsweise schon die japanische Trickfilm-Serie oder den Realfilm von 2005. Trotz der großen Auswahl an Heidi-Filmen – wer diesen Heidi-Film links liegen lässt, verpasst etwas. Das liegt neben den tollen Naturaufnahmen und den wunderschönen Kostümen aus einer vergangenen Zeit besonders an der unschlagbaren Hauptdarstellerin. Ihr fröhliches Grinsen ist unwiderstehlich. Voller Witz und Charme geht Heidi mit ihren Mitmenschen um. Kälte und Strenge in ihrer Umgebung halten sie nicht davon ab, offen und fröhlich zu sein. Und das färbt meistens auf die anderen ab.
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

ENTE GUT - MÄDCHEN ALLEIN ZU HAUSE

Mittwoch 28.09. um 11:00 Uhr

Deutschland 2016 / 96 Min.
Regie: Norbert Lechner
Darsteller/innen: Lisa Bahati Wihstutz, Lynn Dortschack, Linda Phoung Anh Dang u. a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 9 Jahren

„Ich weiß, ich kann mich auf dich verlassen.“ Das sind die letzten Worte von Linhs Mutter, bevor sie fortfährt. Sie muss nach Vietnam reisen, um sich dort um Linhs kranke Oma zu kümmern. In dieser Zeit soll Linh sich allein um ihre Schwester, den Haushalt und den Familienimbiss kümmern. Ganz schön schwer. Schließlich ist Linh erst elf.
Aber Linh lässt sich nicht unterkriegen. Im Gegensatz zu ihrer jüngeren Schwester Tien versteht sie, wie wichtig die Reise für ihre Mutter ist. Am Anfang geht alles noch recht gut. Niemand bemerkt, dass Linh und Tien, die ihren Vater nicht kennen, im Moment ganz auf sich allein gestellt sind. Doch dann treffen sie auf Pauline aus dem Hochhaus nebenan. Pauline ist ganz schön frech. Sie sagt, sie hätte Linh und Tien beobachtet und wisse, dass da etwas nicht stimmt. Pauline ist Spionin und weiß alles über die Nachbarschaft. Nur Freunde hat sie keine. Also packt sie die Gelegenheit beim Schopf und schlägt Linh einen Handel vor: Wenn Linh ihre Freundin wird, verpetzt sie die Geschwister nicht. Linh bleibt nichts anders übrig, als sich darauf einzulassen.

Zunächst klingt es ja ganz verlockend, einmal ganz allein zu Hause zu sein. Was man dann alles machen könnte! Doch schnell wird in „Ente gut!“ klar, wie belastend dies für Linh ist. Es dauert nicht lange, bis das Mädchen vollkommen überfordert ist. Um Hilfe bitten kann sie aber auch nicht, weil sonst Ärger mit dem Jugendamt droht. Aus diesem Problem bezieht der Film von Anfang an seine Spannung – vor allem, als Pauline auftaucht. Schön ist es, dass Pauline dann aber eben nicht die gemeine Gegenspielerin bleibt. Je mehr Pauline über Linh und Tien erfährt, desto besser versteht sie diese. Und mit Pauline erhalten auch wir einen Einblick in diese Welt, die manchmal etwas fremd wirkt. Wir erfahren, wie abgeschlossen die vietnamesische Gemeinschaft in Deutschland lebt – und wie man dort aufeinander achtet.
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

PETS

Mittwoch 28.09. um 15:00 Uhr

USA 2016 / 87 Min.
Regie: Chris Renaud
Sprecher/innen: Jan Josef Liefers, Dietmar Bär, Fahri Yardým u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 8 Jahren

Max gefällt sein Terrierleben richtig gut. Tagsüber trifft er sich mit den Haustieren aus der Nachbarschaft, abends erwartet er Katie, seine Besitzerin und sie machen es sich gemütlich. Katie verwöhnt Max und dafür liebt er sie. Doch eines Tages bringt sie den Labrador Duke mit nach Hause – und jetzt wird für Max alles anders.Duke hat schwere Zeiten hinter sich, landete im Tierheim und Katie will ihm ein neues Zuhause geben. Eigentlich auch, damit Max tagsüber nicht so alleine ist. Doch der Plan geht nicht auf. Die beiden mögen sich nicht, weil Duke offenbar nicht gelernt hat, wie Hunde sich gut in einem Zuhause benehmen. Er hält den Terrier für verwöhnt und will ihm einen Denkzettel verpassen. Beim Spaziergang mit dem Hundesitter reißt er aus, Max im Schlepptau. Das endet übel, weil die beiden sofort als herumstreunende Hunde eingefangen und im Laster landen, der ins Tierheim fährt. In letzter Minute werden sie von einer Bande verlassener Haustiere befreit – und sollen nun bei deren Rache-Mission gegen die Menschen mitmachen.
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

AUF AUGENHÖHE

Donnerstag und am Freitag um 11:00 Uhr
Donnerstag kommen mit Regieseuren zu Euch!

Deutschland 2016 / 99 Min.
Regie: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf
Darsteller/innen: Luis Vorbach, Jordan Prentice, Ella Frey u.a.
FSK: ab 6
Altersempfehlung ab 10 Jahren

Seit dem Tod seiner Mutter lebt Michi im Internat. Wie schön es doch wäre, wenn er seinen Vater kennen würde! Als Michi eines Tages zufällig ein alter Brief in die Hände fällt, den ein gewisser Tom noch vor Michis Geburt an dessen Mutter geschrieben hat, scheint sein Traum in greifbare Nähe zu rücken. Tom könnte sein Papa sein!
Wie Tom wohl sein mag? Groß und stark? Ein richtiger Sportler? Als Michi Tom dann tatsächlich zum ersten Mal sieht, würde er allerdings am liebsten wieder weglaufen. Denn Tom ist kleinwüchsig und nicht einmal so groß wie Michi. Nein, so einen Vater will Michi dann doch nicht. Was würden die anderen Kinder zu ihm sagen? Probleme hat er ja ohnehin schon genug. Aber Tom weiß längst, dass Michi auf der Suche nach ihm war. Und jetzt bleibt den beiden nur eine Chance. Sie müssen einander kennenlernen.
Quelle: www.kinderfilmwelt.de
Altersempfehlung: ab 9 Jahren

MULLEWAPP - EINE SCHÖNE SCHWEINEREI

Donnerstag 29.09. um 11:00 Uhr

Deutschland, 2016 / 79 Min.
Regie: Theresa Strozyk, Tony Loeser
Sprecher/innen: Axel Prahl, Ralf Schmitz, Michael Kessler u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 5 Jahren

Morgen hat der dicke Waldemar Geburtstag und das wird gefeiert – mit Party und Torte! Doch dann taucht das fiese Wildschwein Horst von Borst mit Kollegen auf und plötzlich ist der Bauernhof in Gefahr. Denn die gemeine Schweinebande will nicht nur die Torte klauen, sondern die Mullewapper gleich noch vom Hof vertreiben …Das hat Horst von Borst ja geschickt eingefädelt! Erst tut er so, als habe er sich das Bein gebrochen und lässt sich von den Mullewappern gesund pflegen. Dann nascht er von Waldemars Geburtstagstorte. Und zu guter Letzt schickt er die drei schlausten Köpfe von Mullewapp auf große Fahrt: Mit einer riesigen Ladung Luftballons heben der dicke Waldemar, Franz von Hahn und Johnny Mauser samt Fahrrad ab und verschwinden in den unendlichen Weiten des Himmels. Jetzt kann sich Horst von Borst samt Schweinbande in Mullewapp so richtig breit machen. Doch während sich die Tiere auf dem Hof mit den Wildschweinen abmühen, setzen Waldemar und seine Freunde alles daran, wieder nachhause zu finden.Das geht natürlich nicht ohne ein paar gepfefferte Abenteuer vonstatten. Ob ein gigantischer Wasserfall oder eine rasante Fahrt durch die Berge – Der dicke Waldemar, Johnny Mauser und Franz von Hahn purzeln mit ihrem Fahrrad von einem Abenteuer ins nächste. Die heile Mullewapp-Welt mit ihren gelben Feldern, grünen Hügeln und zarten Wölkchen – so wie ihr sie aus den Bilderbüchern von Helme Heine kennt – erscheint diesmal in 3D-Animation. Fast könnte man das Gefühl bekommen, dass die Filmemacher dafür extra viele Achterbahnfahrten eingebaut haben. Die drei Freunde müssen nicht viel mehr tun, als sich auf ihrem Fahrrad festzuhalten und schreien. Was in ihren Köpfen vorgeht und welche Pläne sie schmieden, um die Wildschweine wieder loszuwerden, das bleibt ganz schön auf der Strecke. Trotzdem muss sich Horst von Borst warm anziehen, denn die Mullewapper zaubern am Ende noch einige Tricks aus der Hutschachtel ...
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

DIE WILDEN KERLE 6 - DIE LEGENDE LEBT

Donnerstag 29.09. um 15:00 Uhr

Deutschland 2015 / 100 Min.
Regie: Joachim Masannek
Darsteller/innen: Michael Sommerer, Aaron Kissiov, Ron Antony Renzenbrink u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 7 Jahren

Leo, sein Bruder Elias und ihre Freunde sind riesige Wilde-Kerle Fans. Für sie sind die wilden Kerle die wichtigste Sache der Welt, auch wenn sie bloß erfunden sind. Doch dann erfahren sie: Die wilden Kerle gab es in echt! Und sie sollen ihre Nachfolger werden. Dafür müssen sie hart trainieren und die Mannschaft des dicken Michi besiegen
Seine letzten beiden Filme (V8 1 und 2) machten im Kino nicht so das große Rennen; nun versucht Regisseur Joachim Massannek mit „Die Wilden Kerle – Die Legende lebt!“  wieder an seinen großen Erfolg anzuknüpfen. Ein Film für Fans über Fans – eigentlich keine schlechte Idee. Es gibt nicht nur ein Wiedersehen mit „alten“ Wilde-Kerle-Stars wie Jimi Blue alias „Leon“ und Sarah Kim alias „Vanessa“, es gibt auch ein Wiedersehen mit Inhalten der ersten 5 Filme: Training mit Willi, die Verteidigung des Baumhauses Camelot mit so verrückten Waffen wie bei den „Biestigen Biestern“, Streitigkeiten und Zweifel in der Mannschaft, eine gemeinsame Mutprobe...

Es wird genau das geboten, was man von Wilde-Kerle-Filmen erwartet: Übertreibungen, wo es nur geht, abgefahrene Kostüme und witzige Erfindungen, unmögliche Fußballmanöver, fetzige Songs der Bananafishbones und jede Menge gute Laune in einer ewigen Sommerferienwelt ohne lästige Erwachsene. Das Endergebnis ist trotzdem irgendwie...unentschieden. Es ist ganz unterhaltsam, die neuen Kerle spielen zu sehen, aber um Sieger der Herzen zu werden, müssen sie noch ein bisschen trainieren.
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

ZOOMANIA

Freitag 30.09. um 15:00 Uhr

USA 2016 / 108 Min.
Regie: Byron Howard, Rich Moore, Jared Bush
Sprecher/innen: Josefine Preuß, Frederick Lau, Rüdiger Hoffmann u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 9 Jahren

Endlich ist die Häsin Judy Hopps da, wo sie schon immer hin wollte: In der großen Stadt Zoomania, wo sie als Polizistin für Recht und Ordnung sorgen möchte. Aber dort arbeiten nur die großen Tiere. Und gegen starke Nashörner oder Büffel kommt ein kleiner Hase einfach nicht an. Und so muss Judy erst einmal Jagd auf Falschparker machen.
Dennoch gibt Judy ihr Bestes. Sie will allen beweisen, dass auch sie große Fälle lösen kann. Schließlich sind seit kurzem mehrere Tiere in Zoomania spurlos verschwunden. Weil sich die zweite Bürgermeisterin, das Lamm Bellwether, für Judy einsetzt, bekommt sie tatsächlich eine Chance. 48 Stunden bleiben ihr, um die Tiere wiederzufinden. Gelingt ihr dies nicht, droht eine Versetzung. Mit der nicht ganz freiwilligen Unterstützung des listigen Fuchses Nick, mit dem Judy schon einmal aneinander geraten war, beginnt die Häsin ihre Ermittlungen. Und die Suche führt sie mitten hinein in die sonderbaren oder dunklen Gegenden der Großstadt, von einem Nudistenclub bis hin zum Hauptquartier eines Gangsterbosses.

Was für eine großartige Stadt uns dieser computeranimierte Trickfilm zeigt: da gibt es die Tundratown, in der Eis und Schnee liegt und die Eisbären leben, das feuchtwarme Amazonasviertel oder Little Rodentia, eine Miniaturstadt für die kleinen Nager. Und obwohl Raub- und Beutetiere in Zoomania leben, muss sich niemand fürchten. Aber genau dieses Gleichgewicht scheint in Gefahr zu sein, als Judy und Nick herausfinden, dass all die vermissten Tiere sich vor ihrem Verschwinden in gefährliche Bestien verwandelt haben. Bedeutet das, dass Raub- und Beutetiere doch nicht friedlich nebeneinander leben können? Bleibt ein Löwe immer ein gefährlicher Jäger, ein Fuchs ein listiger Täuscher, ein Hase ängstlich und ein Lämmchen einfach nur niedlich? Oder kann man sich nicht doch ändern?
Quelle: www.kinderfilmwelt.de

CONNI & CO.

Samstag 01.10. um 15:00 Uhr

Deutschland 2016 / 104 Min.
Regie: Franziska Buch
Darsteller/innen: Emma Schweiger, Oskar Keymer, ken Duken u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung ab 8 Jahren

Weil ihre alte Schule geschlossen wurde, muss Conni nun aufs Lessing Gymnasium gehen. So ein Mist. Außer ihrem besten Freund Paul kennt sie dort niemanden. Aber auch das hilft nichts, weil sich nun alle über sie und Paul lustig machen. Und dann ist da noch der seltsame Direktor, mit dem Conni bald aneckt.Herr Möller ist nämlich nicht nur Direktor der Schule, sondern wurde soeben auch mit seinem Hund Frodo als Werbegesicht für eine Hundefuttermarke ausgewählt. Das bringt eine Menge Geld. Und damit will sich Herr Möller endlich eine Villa kaufen, so wie sich das für einen Star gehört. Allerdings ist Herr Möller nicht nur unglaublich unsympathisch, sondern schert sich auch nicht wirklich darum, wie es seinem Hund geht. Kein Wunder, dass Frodo erst einmal ausbüchst und schließlich bei Conni landet. Was für ein Glück – wäre da nicht die Hundehaarallergie ihres kleinen Bruders Jakob. Schnell ist Frodo wieder zurück bei Herrn Möller. Aber nun setzt Conni alles daran, Frodo aus den Händen des Direktors zu befreien, der diesen bei Bedarf mit Medikamenten ruhig stellt oder ihn in einem überhitzten Auto zurücklässt.Wie in den Geschichten aus der gleichnamigen Buchreihe geht es auch im ersten „Conni“-Film um viele kleine Alltagsprobleme. Wie es zum Beispiel ist, wenn man als zwölfjähriges Mädchen einen Jungen als besten Freund hat (in den man aber nicht verknallt ist), wie man sich in einer neuen Schule zurechtfindet und wie man sich verhalten soll, wenn man bemerkt, dass Schwächere ausgenutzt werden. Das große Abenteuer, das um all diese Fragen gesponnen wird, ist jedoch die Rettung von Frodo. In manchen Szenen wird „Conni & Co“ damit sogar zum Einbruchsfilm oder zum Krimi.
Quelle: www.kinderfilmwelt.de