VISUELLE PRÄSENTIERT

Unter dem Label VISUELLE PRÄSENTIERT setzten wir Filme von Frauen zwischen den Festivalterminen der VISUELLE Oberhausener Frauenfilmtage in den Fokus unseres Programms.

Entweder sind dies Filme, die in unserem wöchentlichen Kinoprogramm täglich gespielt werden oder Specials, die einen besondere Regissseurin, Drehbuchautorin, Kamerafrau oder Produzentin vorstellen.

Welche aktuellen Filme wir präsentieren erfahren Sie auf unserem Link VISUELLE PRÄSENTIERT!

AKTUELL IM LICHTBURG FILMPALAST-PROGRAMM

JULI 2019

AUSGEFLOGEN

Frankreich · 2019
Laufzeit: 85 Min.
FSK: 6 · 
Regie: Lisa Azuelost
Darsteller/*innen: Sandrine Kiberlain, Thaïs Alessandrin, Victor Belmondo u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 18.07.2019

Die Filmemacherin Lisa Azuelos erzählt Geschichten, die auf Erlebnissen ihres eigenen Lebens basieren. In „Ausgeflogen“ befasst sie sich damit, wie schwer es für eine Mutter ist, wenn das Kind flügge wird und zum Studieren auf einen anderen Kontinent gehen will. Azuelos erlebte das mit ihrer Tochter Thaïs Alessandrin und begann im Vorfeld, sie mit dem Handy zu filmen. Um Erinnerungen zu bewahren. Das macht nun auch ihre fiktive Figur, deren Tochter von Alessandrin gespielt wird. Realität und Fiktion gehen so Hand in Hand – und das in einem bittersüßen Film, in dem sich Eltern bei vielen Szenen wiedererkennen werden.

Quelle: www.programmkino.de

VORSCHAU AUGUST 2019

DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN

VISUELLE PRÄSENTIERT - Susanne Heinrich Max Ophüls Preis 2019 Kinodebüt
FR · 2018
Laufzeit: 80 Minuten
FSK: 12 Jahre
Regie: Susanne Heinrich
Darsteller/*innen:  Marie Rathscheck, Nicolai Borger, Yann Grouhel u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 01.08.2019

Filme wie „Das melancholische Mädchen“ sind in Deutschland eher selten. Das an der Berliner Film- und Fernsehakademie (dffb) entstandene und mit dem Max Ophüls Preis 2019 geehrte Kinodebüt der Autorin und Regisseurin Susanne Heinrich erzählt keinen Plot, sondern legt konsequent die filmische Form offen. Das eigentlich Bemerkenswerte an dem experimentellen Debüt ist aber, dass der feministisch-gesellschaftskritische Film trotz der vielen Theorie darin keineswegs langweilt, sondern auf gewitzte Weise unterhält.

Quelle: www.programmkino.de

BLINDED BY THE LIGHT - VISUELLE

GB · 2019 · Filmlänge: noch unbekannt· FSK: noch unbekannt · Drama, Komödie, Biografie · Regie: Gurinder Chadha · Darsteller/+innen:  Viveik Kalra, Kulvinder Ghir, Meera Ganatra u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 22.08.2019

Für eine Gruppe Teenager wird ein angeblicher Krankenhausaufenthalt zum Horrortrip – denn man ist nicht an dem persönlichen Wohl der Kids interessiert, sondern lediglich an den besonderen Kräften, über die sie verfügen. Nachdem sie sich selbst als Mutanten erkannt haben, nennen sie sich Magik, Wolfsbane, Mirage, Cannonball und Sunspot. Gemeinsam setzen sie alles daran, ihrem Gefängnis zu entkommen.

Quelle: www.filmstarts.de

LATE NIGHT - VISUELLE

USA · 2019 · Filmlänge: 102 Min. · FSK: noch unbekannt · Komödie · Regie: Nisha Ganatra · Darsteller/+innen: Emma Thompson, Mindy Kaling, Max Casella u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 29.08.2019

Katherine Newbury ist eine legendäre TV-Talkerin. Als ihr eines Tages vorgeworfen wird, eine „Frau, die Frauen hasst“ zu sein, kommt ihr eine – zumindest vermeintlich – brillante Idee: Mit Molly soll eine Frau frischen Wind in ihr Autorenteam bringen, das sonst nur aus Männern besteht! Doch das kommt wohl zu spät, denn neben den immer weiter sinkenden Quoten sieht sich Katherine auch noch damit konfrontiert, dass der Sender sie ersetzen will. Doch dann erweist sich die Einstellung von Molly doch noch als totaler Glücksgriff: Diese will nämlich beweisen, dass sie nicht nur ein Marketing-Stunt ist, um den Ruf der Moderatorin zu retten, und setzt alles daran, die schlecht laufende Show und gleichzeitig Katherines Karriere zu retten. Doch mit ihrem Bemühungen könnte sie noch etwas viel Bedeutenderes erreichen…

Quelle: www.filmstarts.de

VORSCHAU SEPTEMBER 2019

GUT GEGEN NORDWIND - VISUELLE

D· 2019 · Laufzeit: 122 Min. · FSK: 0 · Drama, Romanze · Regie: Vanessa Jopp · Darsteller/*innen: Nora Tschirner, Alexander Fehling, Ulrich Thomsen, Claudia Eisinger u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 12.09.2019

Ein falsch gesetzter Buchstabe und schon landet die E-Mail von Emma Rothner unbeabsichtigt bei Leo Leike, einem Linguisten, statt beim vorgesehenen Empfänger. Leo antwortet. Ein Austausch nimmt seinen Lauf, der lustig und immer persönlicher wird. Weil sich die beiden nicht kennen, sie also keinen Gesichtsverlust befürchten müssen, vertrauen sie aneinander intime Dinge an. Emma und Leo schließen eine digitale Freundschaft und wollen es dabei belassen. Aber irgendwann sind da Schmetterlinge in den Bäuchen und jedes „Pling“ im Mail-Postfach scheucht sie auf. Vielleicht sollten sie sich doch treffen? Andererseits ist Emma mit Bernhard verheiratet und Leo hängt immer noch an seiner Ex-Freundin Marlene … 

Quelle: www.filmstarts.de … 

SYSTEMSPRENGER

D · 2019 · Länge: 125 Minuten · FSK: 12 · Regie & Buch: Nora Fingscheidt · Darsteller/*innen: Helena Zengel, Albrecht Schuch, Lisa Hagmeister, Gabriela Maria Schmeide, Melanie Straub u.a.
LICHTBURG FILMPALAST-Start: 26.09.2019

Einen eindrucksvollen, intensiven Debütfilm zeigte Nora Fingscheidt im Wettbewerb der Berlinale und wurde dafür mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet. „Systemsprenger“ erzählt von der neunjährigen Benni, die durch ein früh erlittenes Trauma kaum zu bändigen ist, mit Folgen für alle Beteiligten, die die junge Helena Zengel in einer erstaunlichen Performance spürbar werden lässt.
Wie dieses Kind im wahrsten Sinne des Wortes das System sprengt schildert Nora Fingscheidt in ihrem Debütfilm auf absolut konsequente Weise. Was vor allem bedeutet, dass sie am Ende keine Lösung aus dem Hut zaubert. Was aber auch bedeutet, dass „Systemsprenger“ nach einer gewissen Zeit repetitiv wird, sich die Muster wiederholen, nach einem Moment der Ruhe unweigerlich ein neuer Ausbruch folgt. Hier merkt man überdeutlich, dass man es mit einem Debütfilm zu tun hat, dass Fingscheidt nicht recht weiß, wo und wie sie das Ende setzen kann.
 Doch über die längste Zeit seiner fast zwei Stunden Dauer überzeugt „Systemsprenger“ als wuchtiges, intensives, sehenswertes Psychogramm, das beide Seiten schildert: Die von Benni, die an sich nichts Böses im Sinne hat, sondern nur nach Nähe und Zuverlässigkeit verlangt. Und auf der anderen Seite die Erwachsenen, ihre überforderte Mutter, die ihr eigenes Leben kaum im Griff hat, die Pflegemütter und Sozialarbeiter, die Bennis Intelligenz erkennen, aber nicht mehr wissen, was sie noch tun können.

Quelle: www.programmkino.de