SCHULANGEBOT WÄHREND DES FESTIVALS

Di. 13.03. um 09:00 Uhr

Vortrag Sally Perel anschl.

Film HITLERJUNGE SALOMON

Schulveranstaltung; begrenztes Platzangebot /
Anmeldungen:
vhs(at)oberhausen.de

Mi. 14.03. um 09:00 Uhr

Film HITLERJUNGE SALOMON

D/PL/F 1990 / Regie: Agnieszka Holland
Salomon Perel, ein deutscher Junge jüdischen Glaubens, versucht, Holocaust und Weltkrieg zu überleben. Als er von der Wehrmacht gefangen genommen wird, gibt er sich erfolgreich als nichtjüdischer Deutscher aus. Schließlich wird er ausgerechnet in die Hitlerjugend aufgenommen. Als vermeintlich arischer Junge namens Josef Perjell ist er ständig in Sorge, dass sein Geheimnis entdeckt werden könnte. Jahrzehnte später kann Sally Perel die Geschichte seines Überlebens in der Haut des Feindes erzählen.
Schulveranstaltung; begrenztes Platzangebot /
Anmeldungen:
vhs(at)oberhausen.de
Quelle: www.perel-filmfestival.de

DAS PROGRAMM IM LICHTBURG FILMPALAST

Do. 15.03. um 18:30 Uhr Film JUD SÜSS

Filmseminar in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Institut für Kino und Filmkultur und der Landeszentrale für politische Bildung NRW

Dauer ca. 3 Stunden, Referent: Kurt Langer
Namentliche Anmeldung erforderlich per E-Mail an vhs(at)oberhausen.de

D 1940 / Regie: Veit Harlan
Der Film zeigt eine antisemitisch verzerrte Version der historischen Figur des Joseph Süß Oppenheimer. Der jüdische Finanzberater wird vom württembergischen Herzog Karl Alexander an den Hof berufen, um dessen maßlosen Lebensstil zu finanzieren. Machtbesessen und selbstsüchtig nutzt Süß seine Position aus, bis er über seine Machenschaften stürzt. Im Anschluss wird dieser NS-Propagandafilm gemeinsam analysiert.
Quelle: www.perel-filmfestival.de

Fr. 16.03. um 20:00 Uhr Konzert "WEIN, weib ... & Cello"

Katja Heinrich: „KUNST!“ 

In der eigens von Katja Heinrich konzipierten Konzertreihe „Wein, Weib … & Cello“ verschmelzen literarische Werke thematisch passend mit der Musik. Für „KUNST!“ entführt sie die Zuhörer mit dem Cellisten Tobias Sykora musikalisch in die Welt der Moderne (Hindemith, Ysaye, Britten) und gibt literarisch auf lyrisch-sachlich-dramatische Weise Antworten auf die Frage, was Kunst sein kann. Durch die kleine Besetzung als Duo wird eine intime Atmosphäre zum Publikum geschaffen, die für ein sehr persönliches Konzerterlebnis sorgt.
Quelle: www.perel-filmfestival.de

Eintritt € 5,- - Tickets unter: www.lichtburg-ob.de

 

Sa. 17.03. um 18:30 Uhr Kurzfilm & Langfilm

KURZFILM "DURCH DEN VORHANG"

Filmgespräch mit dem Regisseur Arkadij Khaet

D/IL 2017
Tom ist gutgelaunt, als er auf Klassenreise nach Israel geht. Doch schon bald ist seine Laune am Boden, denn er liegt im Krankenhaus. Doch was ist eigentlich passiert? Und muss er sich wirklich mit der Person unterhalten, die im Bett neben ihm liegt? Aber vielleicht geht es ja eher darum, gut zuzuhören statt sich zu unterhalten. In seinem Kurzspielfilm DURCH DEN VORHANG erzählt der in Oberhausen aufgewachsene Nachwuchsfilmemacher Arkadij Khaet von den Erfahrungen eines deutschen Jugendlichen in Israel.

anschl. Langfilm "Die unsichbaren - wir wollen leben"

D 2017 / Regie: Claus Räfle
Berlin 1943. Obwohl die vollständige Vernichtung der europäischen Juden durch die Nazis umgesetzt wird, gelingt es doch einigen Juden, ausgerechnet in der Hauptstadt des Dritten Reichs unterzutauchen. Der Film zeichnet die Geschichte von vier Menschen nach, die so die Nazizeit überlebten. Eine von ihnen ist Hanni Levy. Ähnlich wie Sally Perel nannte sie sich damals um und tat so, als sei sie eine arische Deutsche, um nicht enttarnt zu werden. Ein spannender Spielfilm mit dokumentarischen Einsprengseln.

Quelle: www.perel-filmfestival.de

Eintritt € 5,- - Tickets unter: www.lichtburg-ob.de

 

So. 18.03. um 10:30 Uhr Film ERZÄHLE ES NIEMANDEN!

Matinée mit Sally Perel und Randi Crott

D / NO / DK / CZ 2016 / Regie: Klaus Martens
Dass sie jüdische Wurzeln hat, erfährt Randi Crott erst, als sie erwachsen ist. Und genau wie ihre Mutter 1942 soll auch sie mit niemandem darüber sprechen. Bis zum Tode des Vaters bleibt seine Geschichte verborgen, dann rekonstruiert Randi Crott den Lebensweg ihrer Eltern. Ihre bewegende Familiengeschichte stand monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Nun wurde ihr Buch von Klaus Martens kongenial verfilmt. Die Matinee beginnt mit einer kurzen Lesung, anschließend folgt der Film, danach können Sie Randi Crott und Sally Perel in einem Gespräch mit dem Leiter der Gedenkhalle, Clemens Heinrichs, erleben.
Quelle: www.perel-filmfestival.de

Eintritt € 5,- - Tickets unter: www.lichtburg-ob.de